Ernährung

Grundregeln der Hundeernährung: Das müssen Sie beachten

Wann, wie oft und wie viel Futter im Hundenapf landen sollte, bestimmen ein paar Grundregeln der Hundeernährung, an die Sie sich orientieren können.
 
 
Hunde Ernährung © stock.adobe.com/Chalabala
Es gibt viele Grundregeln bei der Fütterung.
Wie ein Hund gefüttert werden sollte, kann von verschiedenen Faktoren, wie der Körpergröße oder der täglichen Leistung abhängen. Einige Grundsätze sind wiederum auf jeden Hund übertragbar. Die folgenden Grundregeln der Hundeernährung helfen Ihnen dabei, Ihren Hund richtig zu füttern.
 

Feste Mahlzeiten einplanen

Füttern Sie Ihren Hund immer zur gleichen Zeit, damit sich sein Verdauungstrakt auf die Mahlzeit einstellen kann. Die festen Futterzeiten haben auch einen erzieherischen Sinn: Wenn Sie sich konsequent an sie halten und dem Hund nichts zwischendurch zustecken, wird er auch bald das Betteln aufgeben oder es gar nicht erst anfangen.
 

Futternapf nie den ganzen Tag stehen lassen

Nassfutter sollten Sie nie direkt aus dem Kühlschrank servieren, da es noch zu kalt für den Hundemagen sein könnte. Warten Sie lieber ein wenig ab, bevor Sie das Futter aus dem Kühlschrank verfüttern.

Nach etwa einer halben Stunde sollten Sie den Futternapf wegräumen, gleichgültig ob der Hund alles aufgefressen hat oder nicht. Mit dieser Maßnahme erreichen Sie zwei Dinge: Das Futter kann im Napf nicht verderben und Ihr Hund wird dazu erzogen, sein Futter gleich aufzufressen.
 

Körpergröße ist entscheidend

Ein normal großer Familienhund sollte einmal täglich zur gleichen Zeit gefüttert werden. Für extrem kleine Hunde oder besonders große Hunde ist eine Fütterung zweimal täglich bekömmlicher.
 
Kleine Hunde sollten zweimal gefüttert werden, weil sie für ihre Größe relativ viel Energie verbrauchen. Sehr große Hunde sollten kleinere, aber häufigere Mahlzeiten bekommen, weil ihr Verdauungstrakt verhältnismäßig kurz und sehr sensibel ist. Eine gefährliche Magendrehung kann so verhindert werden.
 

Tagesbedarf ist von der Leistung abhängig

Auch für Hunde, die außergewöhnliche Leistungen erbringen müssen, wie zum Beispiel Schlittenhunde, können mehrere Mahlzeiten täglich angebracht sein. Es kann sinnvoll sein, bei diesen Hunden gut verdauliche Kohlenhydrate in der Futterration zu ergänzen.
 

Trächtige und säugende Hündinnen

Häufiger als einmal täglich sollten auch tragende Hündinnen ab der zweiten Hälfte der Trächtigkeit und Hündinnen, die Welpen säugen, gefüttert werden. Bei der trächtigen Hündin nehmen die Welpen so viel Platz im Bauch für sich in Anspruch, dass in den Magen der Hündin nicht mehr so viel Futter passt, wie sie braucht.
 
Eine säugende Hündin benötigt viel Energie, um die Milch für die Welpen bilden zu können. Wie Sie Ihre trächtige oder säugende Hündin am besten füttern können, besprechen Sie idealerweise mit Ihrem Tierarzt.
 
Mehr zum Thema