Die Liebe zum Hund

Hundehalter küssen den Hund öfter als ihren Partner

Bei all der bedingungslosen Liebe und dem großen Vertrauen, das Hunde uns entgegenbringen, ist es kein Wunder, dass wir ihnen zeigen wollen, wie sehr wir sie schätzen. Und das tun wir auf menschliche Weise - indem wir sie küssen! Und zwar sogar häufiger als unseren Partner, wie eine neue Studie jetzt zeigt.
 
 
Hundeküsse © shutterstock.com / Luis Molinero
Studie zeigt: Hundehalter küssen ihren Hund öfter als ihren Partner
Laut einer Studie eines US-amerikanischen Futtermittelherstellers für Bio-Hundefutter küssen 52 % der befragten Hundehalter ihren Hund öfter als ihren Partner. Die Liebe zum Hund führt auch soweit, dass wir die Nächte nicht ohne sie verbringen können.
 
52 % der Hundehalter haben lieber ihren Hund mit im Bett als ihren Partner
 
Mehr als die Hälfte der Befragten gaben an, dass sie lieber ihren Hund im Bett neben sich haben als ihre bessere Hälfte.
 
Überrascht Sie das? Die Studienteilnehmer geben dafür eine ganz plausible Erklärung.
 
94 % der Hundehalter halten ihren Hund für einen ihrer besten Freunde
 
Denn unser Hund ist für uns einer unserer besten Freunde, wie 94 % der Befragten erklären. Kein Wunder also, dass wir den Hund mit soviel Zuneigung überschütten. Denn er soll wissen, dass er etwas ganz Besonderes für uns ist.


Gesund durch Hundeküsse

Der Hundekuss ist sehr umstritten. Die einen halten ihn für sehr gefährlich, die anderen meinen, er sei sogar gesund. Denn Wissenschaftler in den USA glauben, dass Hundeküsse sich sogar positiv auf unsere Gesundheit auswirken. Sie gehen davon aus, dass durch die feuchte Hundeschnauze im menschlichen Körper das Wachstum gutartiger Mikroorganismen angeregt und so unsere Gesundheit und Widerstandfähigkeit gefördert wird. Bewiesen ist das allerdings noch nicht. Feststeht aber, dass Kinder, die mit Hunden aufwachsen, weniger oft an Atemwegserkrankungen und Allergien leiden.


Oder machen Hundeküsse krank?

Um unseren Vierbeinern zu zeigen, wie gern wir sie haben, nehmen wir tatsächlich sogar gesundheitliche Risiken in Kauf. Denn Hundeschnauzen können gefährliche Krankheitserreger übertragen – das gilt vor allem dann, wenn die Tiere nicht geimpft oder entwurmt sind. Schwache und Kranke, Schwangere und Kinder sollten daher die feuchte Hundeschnauze lieber meiden. Auch wenn Ihr eigentlich gesunder Hund auf der Gassi-Tour an toten Tieren oder Kot geschnüffelt hat, kann er gefährliche Erreger auf Sie übertragen. Daher seien Sie sich bewusst: ein Hundekuss birgt auch Gefahren.