Trauer um verstorbenen Hund – das kann Ihnen jetzt helfen

Der Verlust des Hundes quält viele Menschen noch lange Zeit nach dem Tod des geliebten Tieres. Lesen Sie hier, was Ihnen bei der Trauerbewältigung helfen kann.
 
Hund Tod verstorben Trauer © stock.adobe.com/daylight917
Es gibt viele Wege, um die Trauer zu bewältigen.
Kein freudiges Bellen mehr, wenn die Haustür aufgeschlossen wird, niemand streift mehr mit wedelndem Schwanz um die Beine und keine feuchte Hundeschnauze mehr auf den Knien. Beim Anblick der leeren Futterschüssel füllen sich die Augen mit Tränen. Niemand muss sich deshalb schämen – der Tod eines geliebten Hundes kann sehr schmerzhaft sein, wie Studien beweisen . Doch es gibt viele Möglichkeiten, den Tod des geliebten Hundes zu verarbeiten.
 

Trauerhilfe für Hundehalter

Es kann helfen, über den Verlust des Hundes zu reden. Dafür können Sie sich an Familie, Freunde oder andere Gleichgesinnte wenden, die Ihre Trauer verstehen können. Auch Selbsthilfegruppen bieten eine Möglichkeit des Austauschs. Einige Tierärzte haben sich auf die Trauerbewältigung spezialisiert, an die Sie sich wenden können, wenn Ihr Hund verstorben ist.
 
Foren im Internet bieten die Möglichkeit, sich über den Tod des Hundes mit anderen Menschen auszutauschen. Genauso finden Sie bei Beratungsstellen Gehör. Das Tierseelsorge-Team des Tier & Mensch Franziskushilfe e.V. hat beispielsweise ein Sorgentelefon eingerichtet , das Sie zu verschiedenen Zeiten kontaktieren können.

Tierfriedhöfe haben sich nicht nur als Gedenkstätte erwiesen, sondern auch als Ort, um andere Betroffene zu treffen und um sich mit ihnen auszutauschen.


Über den Schmerz zu reden, ist wichtig. ©stock.adobe.com/Paolese
 

Nicht alle verstehen die Trauer

Nicht alle Bekannten werden Ihre Trauer um Ihren verstorbenen Hund verstehen können. Sollten Sie das Gefühl haben, mit Ihrem Schmerz nicht ernstgenommen zu werden, sollten Sie sich an andere Menschen wenden. Den Verlust Ihres Hundes können Sie besser bewältigen, wenn Sie sich verstanden und mit Ihrer Trauer akzeptiert fühlen.
 
Geben Sie sich selbst Zeit, um mit der Situation fertigzuwerden. Denn auch wenn es viele nicht glauben wollen: Der Verlust des geliebten Vierbeiners ist immer schwer und muss mit viel Geduld verarbeitet werden.
 
 
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