So gewöhnen Sie Ihren Hund ans Auto

Nicht jeder Hund fährt gerne im Auto mit. Ihrem Welpen müssen Sie womöglich erst beibringen, sich an die Autofahrt zu gewöhnen. Lesen Sie hier, wie Ihnen das gelingt.
 
Hund an Auto gewöhnen © stock.adobe.com/annaav
Der Hund muss sich erst an das Auto gewöhnen.
Ob Welpe oder ausgewachsener Vierbeiner – ist der Hund noch nie im Auto mitgefahren, muss er sich erst noch daran gewöhnen. Es gibt verschiedene Wege, dem Hund zu zeigen, dass das Gefährt nicht gefährlich ist und Autofahrten sogar Spaß machen können. Wie Ihnen das gelingt, erfahren Sie hier.
 

Frühe Erfahrungen prägen den Hund

Im Idealfall sollte der Hund schon in den ersten drei Lebensmonaten ans Auto gewöhnt werden. Besonders günstig ist, wenn der Züchter mit der Mutter und den fünf bis sechs Wochen alten Welpen das Autofahren geübt hat.
 
Wenn das nicht passiert ist, ist das erste Erlebnis, dass der Hund mit einem Auto hat, meistens kein gutes: Fremde Menschen reißen ihn aus seiner vertrauten Umgebung und bringen ihn von seiner Mutter und den Geschwistern fort. Viele Welpen übergeben sich vor Aufregung. Diese negativen Erfahrungen verknüpft der Welpe dann mit dem Auto.
 

Langsam ans Auto herantasten

Sie können dem Hund trotzdem beibringen, dass Autofahren keine Gefahr bedeutet. Tasten Sie sich langsam heran und sorgen Sie dafür, dass der Hund keine negativen Erfahrungen mit dem Wagen macht.

Lassen Sie ihn zunächst einfach nur das Innere des Wagens beschnuppern. Erwachsene Hunde können Sie mit Leckerli locken, bei einem Welpen müssen Sie in der Regel nachhelfen, weil er womöglich noch zu klein ist, um selbstständig hineinzuspringen.
 
Wenn der große oder kleine Hund erst einmal drin ist, loben Sie ihn überschwänglich. Zwingen Sie ihn auf gar keinen Fall, drin zu bleiben, wenn er das nicht will! Er braucht seine Zeit, um zu merken, dass ihm dort nichts passiert. Hat er das begriffen, machen Sie auch mal den Motor an, damit er sich an das Geräusch gewöhnt.

Schenken Sie Ihrem Hund Sicherheit: Nehmen Sie seine geliebte Decke oder sein Körbchen ins Auto mit. Darin fühlt er sich sicher. Um ihn richtig zu transportieren , sollte der Hund schließlich in der Transportbox und nicht mehr in seinem Körbchen sitzen.
 

Anfangs nur kurze Strecken

Wenn der Hund sich im Wageninneren wohlfühlt, können Sie die erste Strecke fahren, die beim ersten Mal kurz ausfallen sollte. Fahren Sie um die Ecke, lassen Sie ihn aus dem Auto und belohnen Sie ihn mit einem Spiel oder einem schönen Spaziergang. Das wiederholen Sie nun ein paar Mal und Ihr Hund wird bald „Autofahren = Spaß“ in seinem Kopf gespeichert haben. Er wird ein begeisterter Beifahrer sein, mit dem Sie zu großen oder kleinen Abenteuern aufbrechen können.
 
Mehr zum Thema