Urlaub mit Hund in Dänemark | PARTNER HUND Magazin
Besonders vielseitig

Urlaub mit Hund in Dänemark

Urlaub mit Hund in Dänemark ist besonders vielseitig. Wenn sich Hundebesitzer Gedanken über ihren Urlaub machen, steht das skandinavische Land ganz schnell auf dem Plan. Warum? Das lesen Sie hier.

 

 
Urlaub mit Hund in Dänemark © pixabay © stux (CC0 Public Domain)
Lange Sandstrände - ideal für den Hund.
Wenn sich Hundebesitzer Gedanken über ihren Urlaub machen, steht Dänemark ganz schnell auf dem Plan. Dänemark ist wohl eines der hundefreundlichsten Länder in ganz Europa, wenn nicht gar weltweit, berichtet danforum.de . Tatsächlich reisen mehrere 100.000 deutsche Familien Jahr für Jahr mit ihren Hunden in den hohen Norden. Sie mieten Ferienhäuser, buchen eine Unterkunft in einen Ferienpark oder sie beziehen für die Zeit des Urlaubs eine Unterkunft auf einem Campingplatz. Im gesamten Land sind fast 250 sogenannte Hundewälder zu finden. Sie sind mit großen Auslaufflächen ausgestattet, auf denen Hunde ohne Leine toben dürfen. Das Dänische Außenministerium informiert auf seiner Internetseite tyskland.um.dk über die wichtigsten Fakten zu den derzeitigen Bestimmungen für den Urlaub mit Hund in Dänemark.

Ferienhäuser sind ideal für Hundeferien

Im ganzen Land gibt es zahlreiche Domizile, die Urlaubsgäste mit vierbeinigen Anhang willkommen heißen. Ein mustergültiges Ferienhaus für den Urlaub mit Hund sollte nach Angaben von dansk.de mindestens eins der folgenden Eigenschaften besitzen:

•    Abgeschlossene Terrasse
•    Eingezäuntes Grundstück
•    Mindestens 5.000 qm Grundstück
•    Hundezwinger am Haus

Selbst Reisende mit mehreren Haustieren finden in Dänemark das passende Ferienhaus. Auch das Mitbringen von Katzen oder anderen Tieren gestatten viele Vermieter. Ganz besonders beliebt sind die küstennahen Gefilde an Ost-und Nordsee. Lange Sandstrände, die für Hunde freigegeben sind, locken zahlreiche Urlauber mit Hund an. Der Vorteil von Ferienhäusern ist, dass sie fast immer direkt mit dem Auto erreichbar sind. Sie liegen oft in den schönsten Regionen Dänemarks und bieten meist Einkaufsmöglichkeiten in der Nachbarschaft. Für Unterhaltung am Abend ist gesorgt, insofern ein Ort in der Nähe liegt.

In abgelegenen Gegenden gibt es ebenfalls Ferienquartiere, die für Hundebesitzer geeignet sind. Oft sind sie in Privatbesitz und mit typisch dänischem Mobiliar ausgestattet. Großzügige Veranden, ein Kamin im großen Wohn-Ess-Bereich, bodentiefe Fensterfronten sowie lichtdurchflutete Küchen mit Blick auf einen See, Wiesen oder Wälder machen Lust auf Spaziergänge in der Natur. Es ist ein Land, das Urlaub zu jeder Jahreszeit ermöglicht.

Ferienparks für Urlaubsgäste mit Hund

Reisende mit Hund, die sich gerne in einem fest organisierten Rahmen bewegen, sei ein Ferienpark empfohlen. In einem Ferienpark schließen bilden mehrere Ferienhäuser eine dorfähnliche Wohnsituation. Befestigte Wege führen zu den Häusern, im Zufahrtsbereich gibt es eine Schranke mit Pförtner, ein kleiner Supermarkt, Spielplätze, Schwimmhallen oder andere halböffentliche Anlagen runden das Angebot ab. Wenn Familien mit Kindern und Hund in Urlaub fahren, ist ein solcher Urlaubpark eine sinnvolle Alternative, da sie Angebote für alle Familienmitglieder in der Regel besitzen.

Mit dem Hund auf einen Campingplatz in Dänemark

Wer es ruhig und abgelegen mag und sich selbst versorgen möchte, mag sich auf einem Campingplatz besser aufgehoben fühlen. Dänemark hat für Individualisten mit Hund ebenfalls viel Platz. Hundefreundliche Campingplätze bieten Stellplätze für Zelte oder Wohnmobile an, feststehende Caravans sind zur Anmietung freigegeben. Einige Plätze liegen unmittelbar am Strand. 

Auf Campingplätzen gilt, dass Hunde in der Regel anzuleinen sind. Manche Campinganlagen bieten einen extra Löseplatz an, doch ist es wünschenswert, dass die Tiere ihr Häufchen auf öffentlichen Flächen verrichten. Nun sollten Schaufel und Kotbeutel zum Einsatz kommen, denn niemand tritt gerne in die Hinterlassenschaft von Hunden, auch ihre Besitzer nicht. Immerhin gibt es auf einem Campingplatz ebenso Gäste ohne Haustiere, die ebenfalls die freien Tage in Ruhe genießen möchten. Abzuraten ist von einem Urlaub mit Hund auf einem Campingplatz, wenn das Haustier ein starker Kläffer ist oder mit anderen Tieren nicht zurechtkommt. Denn auf einem hundefreundlichen Campingplatz sind folgerichtig mehrere unterschiedliche Hunde untergebracht, sodass eine Konfrontation vorprogrammiert ist. Eine Auswahl an Campingplätzen, die sich auch für den Urlaub mit Hund eignen, lässt sich unter daenischecampingplaetze.dk finden.

Checkliste für Ferien mit dem Hund

Die Vorbereitung für die Hundeferien sollten die Besitzer sorgfältig und überlegt treffen. Es gibt einiges zu beachten, damit der Urlaub für alle Beteiligten rundum ein Erfolg wird – egal, ob Zweibeiner oder Vierbeiner. Welche Bedürfnisse hat ein Hund auf Reisen? Welche Dokumente braucht er für die Auslandsreise? Und gibt es das passende Futter in Dänemark? Anbei die wesentlichen Punkte zur Vorbereitung der Ferien mit Hund:

Erforderliche Dokumente
  • internationaler Impfpass
  • Nachweis einer gültigen Impfung gegen Tollwut
  • Nachweis der Hunde-Haftpflichtversicherung

Nötige Ausrüstung
  • Frischwasser für die Anreise nebst Näpfen
  • Leckerchen
  • gewohntes Hundefutter
  • Halsband mit Kontaktdaten (Heimatsadresse und Urlaubsadresse)
  • Leine
  • Reisegeschirr zum sicheren Anschnallen
  • Transportbox
  • ggf. Maulkorb
  • Tüten für Hundekot
  • Schaufel
  • Decken, Körbchen
  • Pflegeutensilien (Kamm und Bürste)
  • Spielzeug

Hunde-Reiseapotheke
  • Pillen gegen Reise-Übelkeit
  • Salben gegen Augenentzündung
  • Ohrreiniger
  • Tabletten gegen Durchfall
  • Pinzette
  • Medikamente gegen Würmer
  • Anti-Flohmittel
  • Anti-Zeckenmittel
  • Dauermedikamente

Generell hilft der Tierarzt zu Hause, die passende Reiseapotheke für das Haustier zusammenzustellen. Sollte die Ferienreise die erste lange Fahrt für den Hund darstellen, empfiehlt sich, das Tier vorher ans Autofahren zu gewöhnen. Meistens ist das kein Problem. Grundsätzlich gilt, bei längeren Strecken regelmäßig Pausen einzulegen. Gerade in der warmen Jahreszeit hilft das dem Hund, mit der ungewohnten Situation zurechtzukommen. Eine Gassipause darf jedoch nicht lediglich aus einer kurzen 5-minütigen Runde über den Autobahn-Rastplatz bestehen.
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