Ernährungstipps vor Reiseantritt | PARTNER HUND Magazin

Ernährungstipps vor Reiseantritt

Damit die Reise Ihrem Vierbeiner nicht auf den Magen schlägt, haben wir eine Liste mit hilfreichen Tipps zusammengestellt.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Die Ernährung vor und während einer Reise mit Hund muss überlegt sein.

Kurz vor und während der Fahrt

Geben Sie dem Hund 12 Stunden vor der Abreise kein Futter mehr. Hunden sollten Sie bei jeder Rast Frischwasser anbieten. Wenn der Hund bei kurvenreicher Strecke zu hecheln oder zu gähnen beginnt, dann geben Sie dem Tier etwas zum Schlucken oder Kauen. Bei Bergstrecken kann es am Ohrendruck liegen.

Futtergewohnheiten im Urlaub beibehalten

Wenn Ihr Tier regelmäßig ein bestimmtes Futter frisst, dann sollten Sie dies auch im Urlaub dabei belassen. Nehmen Sie ausreichend davon mit, wenn nicht gewährleistet ist, dass Sie das Produkt auch am Urlaubsort bekommen. Es gibt Hunde und Katzen, die ziemlich abwechslungsreiches Futter gewohnt sind. Bei ihnen kann aber die Nahrungsumstellung auch ein Problem sein. Sie sollten sich erst an das veränderte Klima und dann erst an verändertes Futter gewöhnen. Also: Wenigstens für die ersten Tage etwas mitnehmen. Zum Mitnehmen eignet sich auch gut Trockenfutter. Wenn Ihr Tier dies nicht gewohnt ist, leiten Sie schon 2 Wochen vor der Abreise eine Umgewöhnungsphase damit ein.

Kleine Portionen bei heißen Temperaturen

Heiße Temperaturen belasten auch den Kreislauf des Tieres. Reduzieren Sie deshalb die Portionen, damit ihr Tier nicht zuviel Energie für die Verdauung verschwenden muss. Für einen Snack auf Berg- oder Wandertouren bietet die Futtermittelindustrie wunderbar verpackte Beutelchen an, die man gut im Rucksack verstauen kann.

Achten Sie bitte darauf

  • Trockenes Futter nie ohne Wasser geben.
  • Benutzen Sie nicht das Geschirr des Hotels oder des Vermieters zum Füttern Ihres Tieres, um Ärger zu vermeiden.
  • Halten Sie den Fressplatz selbst sauber. Das sollte nicht Aufgabe des Zimmermädchens sein. Geben Sie wenn möglich die Mahlzeit im Freien.
  • Vergessen Sie nicht den Dosenöffner, oder benutzen Sie Futter, das „ohne“ aufgeht.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Tier nicht auf der Straße frisst. Gerade in Ländern wie Griechenland und Spanien werden oft ganzjährige Giftköder für streunende Tiere ausgelegt. Wenn Ihr Tier ein verändertes Wesen oder einen veränderten Kot hat, bitte sofort einen Tierarzt aufsuchen.
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