Camping mit dem Hund | PARTNER HUND Magazin

Camping mit dem Hund

Diejenigen, die ein Campmobil oder einen Wohnwagen besitzen, wissen: Es gibt nichts Praktischeres als ein mobiles Haus für Urlaub mit dem Hund.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Es gibt nichts Praktischeres als ein mobiles Haus für Urlaub mit dem Hund.

Wer es einmal ausprobieren möchte:

In den Anzeigenseiten der Zeitungen und bei allen größeren Autoverleih-Firmen stehen Leih-Camper oder Wohnwagen im Angebot. Aber: Auch hier gelten alle Vorsichts- und Verhaltensmaßnahmen, wie wir sie in der Rubrik Auto und Hund ausführlich besprochen haben.

Allgemeine Vorsichts- und Verhaltensregeln

  1. Der Hunde sollte den Camper schon vor dem Urlaub kennen, so ist die Umstellung für ihn nicht so groß.
  2. Hund nicht im Camper lassen, wenn man aus- oder einkaufen geht. Beide können gestohlen werden. (Auf dem Campingplatz ist er weitgehend sicher; fragen Sie aber dazu den Platzwart, ob es Einbrüche in die Wagen gab).
  3. Nie in der Sonne stehen lassen, wenn die Klimaanlage nicht eingeschaltet ist.
  4. Hund während der Reise nicht füttern. Nur etwas Wasser geben.
  5. Hund mit einem zusätzlichen Adressschild ausstatten, wo sein Besitzer am besten zu finden ist.
  6. Gewohntes Futter, Körbchen und Spielsachen mitnehmen, damit er sich wie zu Hause fühlt. Bei Zweifeln an der Qualität des Trinkwassers vor Ort auf Mineralwasser (ohne Kohlensäure) zurückgreifen.
  7. Bei Auslandsreisen mindestens 2 Monate im Voraus Einreise- und Impfbestimmungen erfragen (vgl. "Einreisebestimmungen")
  8. Erkundigen Sie sich frühzeitig, ob Tiere auf dem Platz Ihrer Wahl gestattet sind, damit es bei der Ankunft keine bösen Überraschungen gibt. Laut den ADAC-Campingführern für Europa ist dies übrigens bei ca. 80 Prozent der Plätze ganzjährig und bei ca. 70 Prozent sogar in der Hauptsaison der Fall.

Am Campingplatz Vorbild für andere Hundebesitzer

Damit sich dies nicht ändert, sollten Camping-Gäste mit Hunden besonders vorbildlich sein. Den Hund zum Geschäftchen nur nach außerhalb des Platzes führen. Nicht über die Spielplätze und über die Strände laufen. Wenn ein Häufchen unvermeidlich war, unbedingt spurenlos wegräumen. Den Hund nicht lange bellen oder jaulen lassen und ihn nicht frei und unbeaufsichtigt über den Platz streunen lassen. Halten Sie ihn innerhalb des Platzes bei sich. Zeigen Sie Ihren Platz-Mitbenutzern, wie lieb und wohlerzogen Ihr Bello ist. Bleiben Sie am Strand abseits und lassen Sie nicht zu, dass er sich neben den anderen Badegästen schüttelt oder gar an deren Badetaschen seine Duftmarke hinterlässt. Dann wird der ADAC-Campingführer auch weiterhin viele Plätze aufweisen, die das Mitführen von Hunden erlauben. Übrigens: Wenn der Hund gern badet – der Platzwart weiß sicher, ob ein Bach, Fluss, Weiher oder ein stiller Waldsee in der Nähe ist oder ob ein wilder Badestrand zur Verfügung steht.

ADAC-Campingführer

Folgender ADAC-Campingführer gibt alle wichtigen Informationen, insbesondere auch die Telefonnummern, unter denen Sie beim Platzwart alles Wissenswerte erfragen können
 

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