10 goldene Regeln für die Städtereise mit Hund | PARTNER HUND Magazin

10 goldene Regeln für die Städtereise mit Hund

Wenn man nicht selbst in einer Großstadt lebt, wird einem so manches neu oder überraschend vorkommen, ganz gleich ob Sie im Winter oder im Sommer reisen. Damit Sie Ihren Ausflug in die Stadt inklusive Vierbeiner auch richtig genießen können, haben wir daher ein paar Tipps für Sie zusammengestellt.
 
10 Regeln für Städtereisen mit dem Hund © Thomas Brodmann / animals-digital.de
10 goldene Regeln für die Städtereise mit Hund

Mit Hund auf Städtetour? Ganz gleich ob Sie im Winter oder im Sommer reisen, Sie sollten einige Ratschläge für einen Besuch mit Ihrem Vierbeiner in einer Großstadt beherzigen.


Tipp 1

Eine gute Grunderziehung ist Voraussetzung für die Städtetour. Ihr Hund sollte ohne zu ziehen an der Leine laufen, Sitz und Platz beherrschen und auf Zuruf kommen (wichtig für die Freilaufflächen). Und er sollte keine fremden Menschen anspringen oder anbellen.

Tipp 2

Natürlich sollte Ihr Hund Stadterfahrung gesammelt haben, bevor Sie mit ihm eine Großstadt erkunden. Er darf keine Angst vor vielen fremden Menschen haben, sollte dicht befahrene Straßen kennen und schon in der Straßenbahn oder U-Bahn gefahren sein. Da die Hundedichte in Großstädten besonders hoch ist, sollte er keine Scheu vor Artgenossen kennen und sich ihnen gegenüber umgänglich verhalten.

Tipp 3

In vielen Großstädten ist neben der Leine, zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln, ein Maulkorb Pflicht. Gewöhnen Sie Ihren Hund schon vorab daran. Sonst ist das für ihn unnötiger Stress und trübt außerdem das gemeinsame Reisevergnügen.

Tipp 4

Achten Sie darauf, dass Ihr Hund alle erforderlichen Impfungen hat und gechippt ist. In vielen Großstädten ist das heute vorgeschrieben. Vergessen Sie auch Ihren Europäischen Heimtierausweis nicht.

Tipp 5

Lassen Sie Ihren Hund bei einer Haustierzentrale (Deutscher Tierschutzbund, TASSO) registrieren. Sollte er in der fremden Stadt entlaufen, kann er leichter wieder gefunden werden.

Tipp 6

Fragen Sie bei der Hotelbuchung nach, ob Hunde erlaubt sind, wo es in der Nähe Gassigeh-Möglichkeiten gibt und, wenn es Ihnen wichtig ist, ob der Hund auch mit ins Restaurant darf.

Tipp 7

Klären Sie vorab, ob Leinen- und/oder Maulkorbpflicht besteht, wo Hundeauslaufflächen sind und ob Hunde in öffentlichen Verkehrsmitteln fahren dürfen.

Tipp 8

Lassen Sie Ihren Hund in der warmen Jahreszeit keinesfalls im Auto zurück, weil Sie ein Museum besichtigen oder „kurz“ einkaufen wollen. Selbst wenn das Auto im Schatten steht, kann im Wagen in kurzer Zeit Backofentemperatur herrschen und der Hund einem Hitzschlag erliegen.

Tipp 9

Ist Ihr Hund mit Ihnen an der Leine durch die Stadt gebummelt und darf nun endlich auf einer Hundewiese frei herumspringen, will er natürlich erst mal überschüssige Energie loswerden. Da sich viele der Hunde auf den Freiflächen bereits kennen und Ihrer als Fremder dazukommt, birgt das natürlich Konfliktstoff. Seien Sie also besonders aufmerksam.

Tipp 10

Leider ist es nicht für jeden selbstverständlich, die "Hinterlassenschaften" seines Hundes zu beseitigen. In großen Städten finden Sie überall Spender mit kostenlosen Kottüten (in Österreich = Sackerl). Bitte bedienen Sie sich! Nicht nur weil es teuer werden kann. In Hamburg kostet es z.B. bis zu 150 €, wenn man erwischt wird.


Extra-Tipp zur Weihnachtszeit

Sollten Sie vor Weihnachten Adventsmärkte in Großstädten besuchen wollen, sollten Sie bedenken, dass ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt für Ihren Vierbeiner Stress bedeuten kann. Die Hektik der Märkte, der Lärm und die Menschenmassen können dem Hund Angst machen und ihn anstrengen. Wenn Ihr Hund von Haus aus eher ängstlich ist, sollten Sie keine Weihnachtsmärkte besuchen. Wenn Ihr Hund und Sie Erfahrung mit Veranstaltungen und Menschenansammlungen haben, sollten Sie dennoch auf jeden Fall Stoßzeiten meiden. Weitere Tipps zum Besuch auf den Weihnachtsmarkt haben wir Ihnen hier zusammengestellt .


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Fotos: 
Thomas Brodmann / animals-digital.de
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