Urlaub mit Hund im Ferienhaus besonders beliebt: An was Herrchen und Frauchen aber denken sollten | PARTNER HUND Magazin
Reisen mit Hund

Urlaub mit Hund im Ferienhaus besonders beliebt: An was Herrchen und Frauchen aber denken sollten

Ohne den Vierbeiner in den wohlverdienten Urlaub? Für Hundeliebhaber undenkbar, denn der Hund gehört zur Familie. Egal ob Strandurlaub, Stadturlaub, Wanderurlaub, Winterurlaub, Bergurlaub oder Wellness-Urlaub –  besonders beliebt sind Ferienhäuser oder  Ferienwohnungen. Aber einige Dinge müssen dennoch beachtet werden und im Voraus geklärt werden, damit es im Urlaub nicht zu bösen Überraschungen kommt.
 
Urlaub mit Hund im Ferienhaus besonders beliebt © pixabay.com ©coffy
Nur 19 Prozent der deutschen Hundebesitzer nehmen den Vierbeiner mit an den Strand

Urlaub mit Hund im Ferienhaus besonders beliebt: An was Herrchen und Frauchen aber denken sollten

Ohne den Vierbeiner in den wohlverdienten Urlaub? Für Hundeliebhaber undenkbar, denn der Hund gehört zur Familie. Egal ob Strandurlaub, Stadturlaub, Wanderurlaub, Winterurlaub, Bergurlaub oder Wellness-Urlaub –  besonders beliebt sind Ferienhäuser oder  Ferienwohnungen. Aber einige Dinge müssen dennoch beachtet werden und im Voraus geklärt werden, damit es im Urlaub nicht zu bösen Überraschungen kommt. 


Bo, der Hund des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama, spielt im Schnee vor dem Weißen Haus. Der Umzug steht an. Davor geht es aber zuerst in den Urlaub auf die Insel Martha's Vineyard in Massachusetts. Die Präsidentenfamilie wird in einem Haus mit über 17 Zimmer wohnen. Für Bo wird dann auch alles geregelt sein. Bildquelle: pixabay.com ©skeeze (CC0 1.0) 

Urlaub mit Hund – ein weites Feld. Vieles wurde dazu schon von professionellen Hundeexperten geschrieben und gesagt. Etwa was alles für die Urlaub-mit-Hund-Planung zu beachten ist oder welche Urlaub-mit-Hund-Reiseziele sich besonders eignen. Das Thema ist deshalb so relevant, weil fast die Hälfte der Hundebesitzer, zu 42 Prozent, ihren Liebling mit in den Urlaub nehmen. Und zumindest 19 Prozent tun dies zumindest gelegentlich. Ganze 69 Prozent derjenigen, die sich für einen Urlaub mit Hund  entscheiden, wählen das Urlaubsziel meist danach aus, ob es für den Hund geeignet ist. Das behauptet zumindest eine Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2011.

Und diese Einstellungen sind tatsächlich stabil geblieben. Im Juli 2015 hat eine ähnliche repräsentative Studie ergeben, dass 40 Prozent ihren Hund mit in den Urlaub nehmen, 22  Prozent nur gelegentlich. Nur 28 Prozent lassen ihren Vierbeiner grundsätzlich zu Hause. Das beliebteste Reiseziel ist für Hundeliebhaber erstaunlicherweise Deutschland, wobei der Strandurlaub im Norden und der Wanderurlaub im Süden auf der Präferenzliste ganz weit oben stehen. Das liegt offensichtlich daran, dass lange Flugreisen als auch ungeeignete Unterkünfte  für unangenehmen Stress sorgen können.


Nord- und Ostsee besonders beliebt  

Ganze 56 Prozent der deutschen Hundebesitzer favorisieren die Nord- und Ostsee. Dann folgt der Urlaub in den Bergen mit 37 Prozent. 31 Prozent zieht es mit dem Tier auf das flache Land. Erstaunlicherweise abgeschlagen sind südliche Urlaubsgebiete: nur 19 Prozent nehmen ihren Hund mit an den Strand und in die Sonne. Unbeliebt sind Städtereisen mit nur 13 Prozent und Kreuzfahrten mit drei Prozent. 


Erstaunlich! Nur 19 Prozent der deutschen Hundebesitzer nehmen den Vierbeiner mit an den Strand. Bildquelle: pixabay.com ©coffy (CC0 1.0) 


Ferienhäuser stehen auf Platz Eins

Wie sieht es mit der Unterkunft aus? Überraschenderweise sind Hotels, Pensionen unbeliebt. Auf Platz Eins stehen  Ferienwohnungen oder Ferienhäuser – 65 Prozent der Hundebesitzer bevorzugen diese Art der Unterkunft. Deshalb überrascht es, dass es bisher nur eine bescheidene Auseinandersetzung von Hundeexperten mit diesem Themenkomplex gab.

Dabei ist auf der Angebotsseite von Reiseanbietern, das Thema in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus gerückt. So sind beispielsweise auf dieser Seite viele Ferienhäuser und -wohnungen zu entdecken, die für den Urlaub mit Hund   –   egal ob an der Nord- und Ostsee oder im Ausland, egal ob Winter- oder Sommerurlaub –  besonders gut geeignet sind. 


Ferienhäuser sind bei Hundebesitzer besonders beliebt. Bildquelle: pixabay.com ©Hans (CC0 1.0) 

An zweiter Stelle bei Urlauber mit Hund steht übrigens mit 14 Prozent der Campingurlaub – besonders beliebt bei Hundebesitzer unter 30 Jahren (22 Prozent)  oder bei Urlaubern mit mehreren Hunden (20 Prozent).
 

Ferienhäuser: Auf was ist zu achten?

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden –  ob nun ein Landhaus oder eine moderne Villa für den Urlaub besser oder angenehmer geeignet ist, kann hier nicht beantwortet werden. Aber einige Details müssen unabhängig von der Hausauswahl bedacht werden:
  • Im Vorfeld sollte nach Ferienhaus-Angeboten geschaut werden, die explizit das Thema Urlaub mit Hund in den Vordergrund stellen. Denn entsprechende Angebote verfügen über Informationen über alle lokalen Urlaubs-Bestimmungen, die Hundehalter betreffen.
  • Zudem sollte man darauf achten, dass alle wichtigen Hunde-Utensilien im Haus am Start sind: Fressnapf, Behälter für Wasser, Schlafkorb oder Hundeschlafdecke und genügend Decken/Laken und Handtücher.
  • Apropos Handtücher und Decken/Laken – diese schützen Couch und Sessel und Sie vor eventuellen Gebühren bei der Endreinigung, wenn der Urlaub am Abreisetag vorbei ist. Zudem werden die Handtücher auch gebraucht, um dreckige Pfoten zu säubern oder nasses Fell zu trocknen, damit die Ferienwohnung auch sauber bleibt.
  • Abklären, ob eine Hundeapotheke mit den Standard-Medikamenten zum Haus-Sortiment gehört. Ganz wichtig: Der Zeckenschutz – Zecken sind leider ein globales Problem.  
  • Checken, ob eine Bürste vor Ort ist, denn in warmen, sonnigen Ländern fangen Hunde oftmals an zu haaren.
  • Um für alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, sollte immer eine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen werden, falls es zu Schäden im Ferienhaus kommen sollte und die Mietkaution einbehalten wird. Also die Kopie der Hunde-Haftpflichtversicherung unbedingt miteinpacken und den EU-Heimtierausweis nicht vergessen.
  • Damit es keinen Ärger mit der Urlaubsnachbarschaft gibt: In einigen Ländern gibt es eine sogenannte Maulkorb-Pflicht oder eine Hundeleine-Pflicht, deshalb solle man im Vorfeld die Einreisebestimmungen checken.
  • Für den Fall, dass der Hund sich verirrt oder wegläuft:  eine spezielle Hunde-Urlaubsmarke sollte erstellt werden, auf der die Urlaubsadresse und Urlaubs-Telefonnummer steht. Das erspart viel Ärger.
  • Da wäre noch die Sache mit dem Hunde-Geschäft: Genügend Kotbeutel sollten im Haus am Start sein, um die unangenehmen Hinterlassenschaften am Urlaubsort zu entfernen. Es versteht sich schließlich von selbst, Hundekot im Garten oder sogar im Innenbereich des Ferienhauses immer zu entsorgen, denn Sie freuen sich schließlich bei Ihrer Urlaubs-Ankunft sicher auch über ein kotfreies Grundstück.
  • Bevor die Reise losgeht: Bei der Urlaubsplanung sollte eine Route erstellt werden, wo sich was befindet: Supermarkt für Hundefutter etc., Tierarztpraxis, Wanderwege etc..


 
Fotos: 
pixabay.com: skeeze, coffy, Hans
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren