Skandinavien auf vier Pfoten - Reisetipps für Hundebesitzer | PARTNER HUND Magazin
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Skandinavien auf vier Pfoten - Reisetipps für Hundebesitzer

Bevor der eigene Hund Einzug in das Leben seiner Besitzer hielt, fiel die Auswahl passender Reiseziele leicht. Weder um Bestimmungen hinsichtlich der Einreise, noch um geeignete Unterkünfte mussten sich Hundehalter dann Gedanken machen. Da der beste Freund des Menschen jedoch nicht nur in der Wohnung, sondern auch im Herzen von Herrchen und Frauchen seinen festen Platz einnimmt, ist für viele Hundehalter an einen Urlaub ohne Vierbeiner nicht zu denken. Soll die Reise außerhalb der Grenzen Deutschlands stattfinden, steht Skandinavien ganz oben auf der Wunschliste. 
 
 
Tipps für Urlaub in Skandinavien mit Hund © Pexels (CC0-Lizenz)/ pixabay.com
Eine Gefahr stellt Dänemark – entgegen vieler Meinungen – für Hunde nicht dar

Skandinavien auf vier Pfoten - Reisetipps für Hundebesitzer

 
Bevor der eigene Hund Einzug in das Leben seiner Besitzer hielt, fiel die Auswahl passender Reiseziele leicht. Weder um Bestimmungen hinsichtlich der Einreise, noch um geeignete Unterkünfte mussten sich Hundehalter dann Gedanken machen. Da der beste Freund des Menschen jedoch nicht nur in der Wohnung, sondern auch im Herzen von Herrchen und Frauchen seinen festen Platz einnimmt, ist für viele Hundehalter an einen Urlaub ohne Vierbeiner nicht zu denken. Soll die Reise außerhalb der Grenzen Deutschlands stattfinden, steht Skandinavien ganz oben auf der Wunschliste.
 

Schweden und Dänemark sind besonders beliebt 

Geht es um Urlaub mit dem Hund, sind Nordsee und Ostsee zwei der beliebtesten Reiseziele zahlreicher Hundebesitzer. Weitläufige Strände, viel Platz zum Toben und Spazieren und ein ebenso umfangreiches Angebot an hundefreundlichen Ferienunterkünften sind Punkte, die den Norden auszeichnen. Ähnlich gestaltet sich dies auch, wenn die Reise noch etwas weiter gen Nordpol führt. Unter den skandinavischen Ländern, die bei Hundehaltern sehr beliebt sind, teilen sich Dänemark und Schweden die oberen Plätze des Siegertreppchens. Die Anreise mit dem Auto ist in jedem Fall möglich. Um nach Dänemark zu gelangen, müssen Hundehalter lediglich die deutsche Grenze im Norden überqueren, während sich für eine Reise nach Schweden die Fährverbindung zwischen Travemünde und Trelleborg anbietet. 


Eine Gefahr stellt Dänemark – entgegen vieler Meinungen – für Hunde nicht dar

Sowohl Dänemark als auch Schweden zeichnen sich als hundefreundlich aus. Viele Hundebesitzer schrecken jedoch seit 2014 vor einer Reise nach Dänemark zurück, denn in diesem Jahr trat dort ein neues Hundegesetz in Kraft, das einige strenge Regelungen auf den Plan rief. Dänemarks Ruf als hundefreundliches Reiseland litt durchaus unter diesem Gesetz. Das Land ist heute daher umso bemühter, sich Hundehalter gegenüber offen und tolerant zu präsentieren. Wer die Grundsätze des Hundegesetzes einhält, muss auch in Dänemark nicht um seinen vierbeinigen Begleiter fürchten. Dennoch ist es empfehlenswert, vor der Reise genaue Informationen rund um die Bestimmungen innerhalb des Landes einzuholen und gegebenenfalls Vorbereitungen zu treffen. Schweden hingegen verzichtet auf ein strenges Hundegesetz, was vielen Haltern zu gute kommt.
 
Gleichermaßen punkten können Schweden und Dänemark mit ihrer abwechslungsreichen Natur. In beiden Ländern gibt es eine große Anzahl an Hundestränden und speziellen Auslaufbereichen für Vierbeiner. Hunden gegenüber zeigt sich sowohl die dänische als auch die schwedische Bevölkerung recht offen, sofern Hundehalter sich verantwortungsbewusst und vernünftig verhalten. Dies jedoch gilt für alle Reisen mit Hund. Was die Unterkunft betrifft, so ist eine Reise mit Hund am angenehmsten, wenn sie in einem Ferienhaus stattfindet. In Schweden und Dänemark gibt es zahlreiche Möglichkeiten, in direkter Nähe zu Hundestränden und Hundewäldern zu wohnen, sodass sich die Laufwege während des Urlaubes auf ein Minimum reduzieren. Der Aufenthalt in einem Hotel gestaltet sich jedoch häufig schwierig, da viele Häuser keine Vierbeiner aufnehmen.
 

Ein weiter Weg nach Finnland und Norwegen

Haben Hundehalter Schweden und Dänemark bereits bereist oder zieht es sie noch weiter in die Ferne, steht Skandinavien mit Finnland und Norwegen parat. Beide Länder sind jedoch nur per Flugzeug oder Fähre erreichbar, da eine Fahrt mit dem PKW den zeitlichen Rahmen sprengen würde. Da Flugreisen mit Hund jedoch wenig empfehlenswert sind, da die Vierbeiner über den Wolken großem Stress ausgesetzt sind, ist die Anreise per Fähre eine hundefreundliche Alternative.
 
Laut finnlines.com dauert die Überfahrt von Travemünde nach Helsinki etwa zwanzig Stunden. Von Kiel nach Oslo in Norwegen sind Hundehalter und ihre Vierbeiner ebenso lang unterwegs. Da die Reedereien jedoch vorbereitet auf Passagiere mit feuchten Schnauzen sind, gibt es spezielle Kabinen und Bereiche an Deck, die Hunden eine möglichst angenehme Überfahrt  ermöglichen sollen. Da Hundekabinen erfahrungsgemäß sehr beliebt sind, sollten Reisende jedoch rechtzeitig buchen. Auch die Einreisebestimmungen sollten Hundehalter bereits mehrere Monate vor der Abfahrt studieren, um keine Probleme mit Impfungen oder Dokumenten zu bekommen. 


Hunde dürfen in Norwegen und Finnland nur an ausgewiesenen Hundestränden buddeln und toben

Beide Länder zeichnen sich schon kurz nach der Ankunft als optimal geeignet für einen Urlaub mit Hund aus. Sowohl Finnland als auch Norwegen verfügen über eine sehr weitläufige Landschaft, in der lange Wanderungen und Spaziergänge möglich sind. Gesondert ausgewiesene Hundestrände und Auslaufbereiche dürfen teilweise auch ohne Leine genutzt werden, wobei sich Hundehalter stets vorab rückversichern sollten. In Restaurants und Bars dürfen Hunde meist nicht mitkommen. Auch in Finnland und Norwegen empfiehlt sich daher der Aufenthalt in einem hundefreundlichen Ferienhaus.
 

Island – Eine Option für Hundehalter?

Island mit seiner magischen Natur und einem zurecht guten Ruf als Traumreiseziel ist nur im weitesten Sinne Teil Skandinaviens. Hundehalter, die die Insel bereisen möchten, werden jedoch jäh enttäuscht. So schreibt die isländische Regierung in ihren Einreisebestimmungen für Hunde auch eine Quarantäne vor. Diese jedoch dauert nicht nur wenige Tage, sondern kann sich über einen Zeitraum von bis zu vier Monaten erstrecken. Für den Hund selbst bedeutet ein Island-Urlaub daher nahezu ein halbes Jahr in fremder Umgebung und Einsamkeit. 


Island zu bereisen, ist für Hunde mit großen Strapazen verbunden

Daher sollten Hundefreunde, die Island entdecken möchten, von der Mitnahme ihres Vierbeiners absehen. Die lange Quarantäne in Kauf zu nehmen, lohnt sich nur dann, wenn ein mehrmonatiger Aufenthalt oder gar ein ganzes Jahr vor Ort geplant ist. Für alle Kurzreisenden sind dann Pensionen oder liebe Familienmitglieder, die den Hund während der Reise aufnehmen, die bessere Alternative.
 

Weitere Informationen zum Skandinavien-Urlaub mit Hund:

  •  Wissenswertes rund um Schweden und passende Ferienunterkünfte finden Hundebesitzer unter Smaland-Ferienhaus.de .
  • Visitsweden.de bietet eine Auflistung von Stränden und Hundestränden vor Ort.
Informationen zum Hundegesetz in Dänemark stellt Visitdenmark.de bereit.
 
Fotos: 
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