"Jagd"-Glück in der Bretagne: Hunde sind willkommen | PARTNER HUND Magazin

"Jagd"-Glück in der Bretagne: Hunde sind willkommen

Rhodesian Ridgeback Lea (18 Monate) war der Grund, warum Annette und Ralph Reinert sich für die Bretagne als Urlaubsziel entschieden. Lesen Sie hier die Reisereportage!
 
© pixabay.com/andperseand (CC0 Public Domain)
Ende August mit Hund in der Bretagne!

Hunde sind willkommen in der Bretagne

Von München bis zur bretonischen Nordküste ist es eine Fahrstrecke, die man besser auf zwei Tage aufteilt. Trotzdem fiel im Hause Reinert die Wahl auf dieses Urlaubsziel. „Wir wollten in einem Land Urlaub machen, in dem unser Hund willkommen ist und das herrliche Strände zum Laufen und Spazieren gehen bietet.“ Im Internet suchte und fand Annette Reinert in dem Dorf Kerfissien ein nettes Ferienhäuschen, das durch seinen gemütlichen Stil, die unmittelbare Nähe zum Strand und den hundegerechten Garten überzeugte. Also ging es Ende August in die Bretagne...

Strandparadies

„Noch bevor wir im Ferienhaus ans Auspacken gingen, machten wir  uns mit Lea auf, durch die Dünen zum Strand.“ Der war überwältigend. Es herrschte gerade Ebbe, das Meer war weit zurückgegangen und eröffnete Lea ein wahres Laufparadies. „Sobald wir den Strand erreichten, überkam uns ein wunderbares Gefühl der Ruhe und der Weite. Erinnerungen an die lange Fahrt waren wie weggeblasen. Es war einfach herrlich mitanzusehen, wie Lea mit überschäumender Energie über den Strand sauste. Sie lief mit den Möwen um die Wette, schnappte sich umherliegende Algen und trug sie wild schüttelnd davon. Für uns stand fest: Wir sind in unserem Traum­urlaub angekommen.“ Es folgten unbeschwerte Tage mit ausgedehnten Strandwanderungen, köstlichen Grillabenden oder einfach mit Faulenzen im Garten. Das Wetter war konstant sonnig und der Wind ebenso konstant frisch. („Die Bretonen gingen baden, und wir trugen Wetterfestes.“) Lea aber fühlte sich pudelwohl und genoss ihre Freiheit. Unangenehme Begegnungen mit angeschwemmten Quallen, scharfen Muscheln oder Müll am Strand mussten Reinerts für sie nicht fürchten. Das Meer war sauber und ließ bei Ebbe kaum mehr als ein paar Algenbüschel zurück.

Vielfältige Möglichkeiten

„Natürlich war Lea auch bei Ausflügen mit von der Partie. Wir bummelten durch Roscoff, den nächsten größeren Ort. Die alte Korsaren- und  Fischerstadt auf einer Halbinsel in der Bucht von Morlaix. Und wir besichtigten das prächtige Chateau de Kerjean, das als das schönste Renaissance-Schloss der Bretagne gilt. Hunde waren grundsätzlich überall willkommen, nur der Wohnbereich des Schlosses ist für sie gesperrt. Zum Glück hatte Lea sowieso wenig Sinn für Interieur und fand den großen Schloss-park viel, viel interessanter. Das größte Urlaubsabenteuer aber wartete für Lea immer am Strand: Ganz Jagdhund, hatte sie bemerkt, dass sich bei Ebbe in den zurückgebliebenen kleinen Seen am Strand  oft noch winzige Fische tummelten, die sich wunderbar jagen ließen.
Lea wurde nicht müde, diesen Fischen nachzustellen. Der ganze Strand wurde immer und immer wieder systematisch von ihr abgesucht. Diese Ausdauer kannten wir bei ihr sonst nur bei Kaninchen & Co.  Uns war ihre Jagdleidenschaft nur recht.
Lea hatte ihren Spaß, und wir wussten immer, wo sie zu finden war, wenn sie einmal aus unserem Blickwinkel verschwand: beim Fischen! (J. Aurahs)

Weitere Info

Französisches Fremdenverkehrsamt
http://www.rendezvousenfrance.com/
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren