Wandern in der Vulkan-Eifel | PARTNER HUND Magazin

Wandern in der Vulkan-Eifel

Weil Hündin Elfi keine weiten Autoreisen mag, suchten und fanden ihre Menschen eine ideale Ferienregion vor der Haustür: die Vulkan-Eifel rund um Daun mit endlosen Wegen, viel Geschichte und immer neuen Entdeckungen.
 
© Udo und Gabriele Volkmann
Seit acht Jahren zieht es Udo und Gabriele Volkmann aus Remagen mit Hündin „Elfi“ immer wieder in der Eifel.

Vulkanlandschaft

Neunundfünfzig Maare, erloschene Vulkankrater, reihen sich in der Westeifel. Einige sind verlandet und kaum noch zu erkennen, andere mit Wasser gefüllt zu kreisrunden Seen, die ganz der Natur überlassen sind oder im Sommer Badegäste und Camper anziehen. Einige der Maare sind bis zu einer Million Jahre alt, das Ulmener Maar dagegen soll vor 10.000 Jahren noch ausgebrochen sein, und der Brubbel von Wallenborn ist bis heute aktiv.

Das Wasser sprudelt als kalter Eifel-Geysir in die Höhe

„In einem Hohlraum sammelt sich Kohlensäure. Etwa halbstündig erfolgt ein kurzer Gasausbruch. Das Wasser sprudelt als kalter Eifel-Geysir in die Höhe. Deshalb ist der Brubbel von Wallenborn ein beliebtes Ausflugsziel. Bei schlechtem Wetter lässt sich die Wartezeit bis zum nächsten Ausbruch im nahen Wirtshaus gut überstehen.“ Seit acht Jahren zieht es Udo und Gabriele Volkmann aus Remagen mit Hündin „Elfi“ immer wieder in der Eifel. „Es ist eine wunderbar weitläufige Landschaft, mit sanften Hügeln, endlosen Spazierwegen, guter Luft und geringer Besiedelung – und wir entdecken doch immer wieder Neues, wie Spuren der Römer und der Kelten oder Mühlsteinhöhlen aus dem 19. Jahrhundert. Die Wanderwege sind gut ausgeschildert und in einem guten Zustand.“

Vier ausgewiesene Geo-Routen

„Es gibt z.B. vier ausgewiesene Georouten, die zu den sehenswertesten geologischen Punkten, Quellen, Gasaustritten führen. Auch wer gerne mit dem Fahrrad unterwegs ist, kommt hier auf seine Kosten. Eine schöne Strecke ist der Maare-Mosel-Radweg, der ohne große Steigungen über eine alte Bahntrasse entlang einer wunderbaren Landschaft von Daun bis Wittlich reicht.“ Volksmanns ziehen jedesmal in ein Ferienhaus nahe Daun, umgeben von Weiden, auf denen Kühe stehen, die sich die Besucher auch mal ganz aus der Nähe ansehen.

Die Krimistadt Daun

Die kleine Stadt Daun ist für Krimi-Fans ein fester Begriff. Neben den regelmäßigen Krimitagen, einem Literatur-Festival ganz im Zeichen von Kriminalität und Kommissaren, gibt es für Eifel-Krimi-Fans auch bei Wanderungen einiges zu entdecken: „Man entdeckt häufg beschilderte Wege, die unter dem Motto „Tatort Eifel“ auf einen Ort aus einem Krimi hinweisen. Die einzigen Mordopfer während unserer Ferien waren einige Mäuse, die unserer Terrierhündin in den Fang gerieten. Feste Schuhe und eine Taschenlampe sollte man auf jeden Fall dabeihaben, wenn man die Eishöhlen bei Birresborn besichtigen möchte. Die im Winter in die Höhlen einfallende Kaltluft bleibt auch im Sommer erhalten. Einen herrlichen Ablick bieten die Doppelburgen in Manderschied. Die Oberburg ist die ältere und stammt aus dem 10. Jahrhundert. Die Niederburg ist etwa 150 Jahre jünger. Beide Ruinen darf man mit Hund erkunden. Der schmale Wanderweg ist ein toller Kletterspaß für Mensch und Tier. Im Tal nimmt unser Hund gerne ein Bad in der Lieser und tobt sich auf der großen Wiese aus, auf der jährlich im August die Ritter-Festspiele im Rahmen des historischen Burgfestes stattfinden.

Ruinen und Höhlen kocken Entdecker

Die Hohe Acht, ein Vulkankegel, ist mit 747 m die höchste Erhebung der Eifel. Bei klarem Wetter können wir vom dortigen Aussichtsturm sogar das Siebengebirge in unserer Heimat erkennen. Nicht weit davon steht die Ruine der Nürburg. Der Hund darf auch da mit hinein in die Burganlagen. Nicht zu überhören ist vom Turm die nahe legendäre Autorennstrecke Nürburg-Ring.

(Udo und Gabriele Volkmann)

 
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren