Mobility

Mobility-Wettkämpfe sind so ähnlich wie Urlaub mit alten Freunden: man kann alles mögliche machen, muss aber nicht. Hauptsache ist doch, dass alle Spaß haben.
 
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Für alle die es ruhiger angehen wollen

Zugegeben: Mobility ist nicht so spektakulär wie Agility, nicht so phantasievoll wie Military und der Hund braucht anschließend noch einen Spaziergang damit er wirklich ausgepowert ist. Trotzdem ist es schade, dass dieser Hundesport nur eine relativ kleine Fangemeinde hat, denn er ist einfach nur schön.

Schön berechenbar:

Das Mobility-Reglement umfasst insgesamt 18 Übungen, 15 müssen es pro Wettkampf sein, 12 sollten vom Hund bestanden werden. Reihenfolge und Hindernisse sind im Detail vorgeschrieben und laufen immer gleich ab.

Schön stressfrei:

Bewertet werden die Übungen einzig mit "erfüllt" oder "nicht erfüllt". Der Halter kann sie seinen Hund angeleint oder frei laufend absolvieren lassen. Den Hund zwischendurch zu loben oder aufzumuntern ist selbstverständlich erlaubt.

Schön gemütlich:

Bei den Übungen wird ziemlich viel rumgestanden. So muss der Hund ruhig warten, während sich der Besitzer entfernt. Oder gerade 8 von 10 Fragen richtig beantworten muss. Auch auf der Hundeschaukel ist Stillhalten angesagt und auf dem Laufsteg zumindest kurzes Verweilen fürs Publikum. Ins Schwitzen kommt man da nicht gerade.

Schön billig:

Das Startgeld für einen Mobility-Wettkampf darf laut Reglement nicht mehr als 10 Schweizer Franken (ca. 6,50 Euro) betragen. Damit gehört Mobility zu den günstigeren Hundesportveranstaltungen.
Mobility ist schwer in Worte zu fassen, denn hier zählt vor allem das Gefühl. Das Gefühl, einer unterhaltsamen und für den Hund auch sinnvollen Beschäftigung nachzugehen – ohne Wettkampf und Konkurrenzdruck.
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