Bewegung an heißen Tagen | PARTNER HUND Magazin

Bewegung an heißen Tagen

Sonne ist gesund für Körper und Psyche des Hundes. Zuviel Sonne ist gefährlich, genau wie schwüle Hitze, hohe Ozonwerte und Sommersmog. Trotzdem braucht der Hund auch im Sommer ausreichend Bewegung und Muskeltraining
 

Bewährte Rezepte bei Smog, Ozon, Hitze

Die langhaarigen haben schwer am Pelz zu tragen, den kurzhaarigen droht Sonnenstich. Die großen ächzen unterm eigenen Körpergewicht, die Winzlinge keuchen, weil sich ihre Lungen statt mit Sauerstoff mit Abgasen füllen. Der Sommer ist nicht gerade Vergnügen pur für Hunde. Er könnte es aber werden, wenn Sie sich an ein paar einfache Grundregeln halten.

Kein Spaziergang in der Mittagshitze

Lassen Sie Ihren Hund die Gluthitze der Mittagsstunden ruhig verdösen. Wo’s geht, richten Sie ihm ein kühles, schattiges Plätzchen ein, wo er – alle Viere von sich gestreckt – auf Erde oder Grün die heißesten Stunden entspannt überstehen kann.

Tägliches Bürsten lässt Luft an den Körper

Tägliches Bürsten verdünnt die Unterwolle und lässt Luft an den Körper. Pudel, Beardies und andere langhaarige Rassen können Sie auch scheren, das macht sie fitter. Aber: Zu viel Schlaf und zu wenig Bewegung schädigen Stoffwechsel und Kreislauf. Sie müssen Ihren Hund auch auf Touren bringen.

Wann ist die beste Zeit für Bewegung?

Der frühe Morgen ist die beste Trimm-Dich-Zeit, denn die Nacht hat Boden und Luft gekühlt und der Tau schafft gutes Klima für die Lungen.

Vorsicht bei Städtetouren

In verkehrsreichen Gegenden sind vor allem Hunde, deren Nase genau in Auspuffhöhe der Autos atmet, extrem belastet: Bei Hitze hält sich der Smog in Bodennähe. Verlegen Sie dann die Spaziergänge unbedingt auf die Stunden nach einem kräftigen Gewitter oder Regen, denn das klärt die Luft und bindet die Abgase.

Krafttraining im Morgenrot

Joggen, wilde Spiele mit anderen Hunden, Agility- oder Hundesporttraining, Wettrennen oder Laufen neben dem Fahrrad sind ab sofort nur erlaubt, solange das Thermometer unter 20° C zeigt. Steigt die Säule darüber, verlegen Sie Ihre Spaziergänge entweder auf Waldwege (Anleinpflicht!) oder an Strände bzw. Ufer, wo eine kühle Brise weht. Noch besser sind Kneipp- und Schwimm-Kuren. Vor dem Schwimmvergnügen Ungezieferhalsband abnehmen. Die Halsbänder geben sonst ihre Gifte ins Wasser ab, schaden dort Fauna und Flora und nützen Ihrem Hund ohnehin dann nichts mehr.

Leichte Kost

Kleine Portionen, leicht verdauliche Menüs, denen ein Verdauungsschläfchen folgt, entlasten den Kreislauf und halten den Hund bei Fitness und Laune. (Text: Ursula Birr)
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