Waschen & Baden | PARTNER HUND Magazin

Waschen & Baden

Das Fell des Hundes ist durch eine natürliche Schutzschicht gegen Schmutz und Nässe weitgehend geschützt. Zerstören Sie diese nicht durch zu häufiges Baden.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Grundsätzlich gilt: So oft wie nötig und so selten wie möglich!

Wie wird der Hund richtig gebadet?

Wenn Ihr Vierbeiner stark verschmutzt ist, kommt er um eine warme Dusche oder ein medizinisches Bad nicht herum. Am besten eignet sich das Abduschen in der Wanne. Damit der Hund nicht ausrutscht legen Sie vorher eine Gummimatte in die Badewanne. Stellen Sie die Wassertemperatur auf eine angenehme Wärme ein, bevor Sie Ihren Vierbeiner damit abbrausen. Achten Sie darauf, besonders im Augen- und Nasenbereich vorsichtig zu sein. An diesen Stellen können Hunde sehr empfindlich reagieren. Um den natürlichen Säureschutzmantel der Haut zu schützen, nehmen Sie zum Duschen am besten ein mildes Hundeshampoo. Verzichten Sie auf Duftstoffe. Diese mögen für Sie vielleicht angenehm sein, aber Ihr Hund wird sie möglicherweise schnellstmöglich wieder überdecken wollen. Auch hier sollten Sie sorgsam darauf achten, dass kein Shampoo in Nase, Ohren und Augen gelangt. Anschließend duschen Sie Ihren Vierbeiner gründlich ab. Es darf kein Shampoo mehr im Fell bleiben. Solche Reste können am Fell oder auf den Haut austrocknen und Juckreiz verursachen.

Nach dem Bad

Nach dem Duschen wird der Hund mit einem Handtuch trocken gerubbelt. Rubbeln Sie aber nicht zu stark, da Sie sonst die Haare schädigen können. Anschließend können Sie Ihren Hund wieder aus der Wanne herausheben. In den Sommermonaten, kann der Hund bei schönem Wetter draußen in der Sonne sein Fell trocknen lassen. Wenn Ihr Gefährte an einen Föhn gewöhnt ist, können Sie ihn trocken föhnen. Stellen Sie den Föhn aber nicht zu heiß und halten Sie einen ausreichend großen Abstand zu ihm um ihn nicht zu verbrennen. Eine weitere Möglichkeit für die Wintermonate ist, dass sich der Hund nach dem Bad an eine warme Heizung legt, wo sein Fell langsam trocknen kann, ohne dass er frieren muss.

So oft wie nötig und so selten wie möglich!

Grundsätzlich gilt: So oft wie nötig und so selten wie möglich! Also nur wenn Ihr Hund wirklich stark verschmutzt ist. Kleinere Verschmutzungen lassen sich häufig sogar leicht herausbürsten. Sie können als Hilfe ein so genanntes Trockenshampoo verwenden, das sie auf die verschmutzte Stelle aufpudern, kurz einwirken lassen und schließlich wieder herausbürsten. Ein zu häufiges Baden kann leicht das Gleichgewicht der Hundehaut durcheinander bringen, wenn nicht sogar zerstören. Tipps zur Ohrenpflege finden Sie hier .

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