Sommerfrisuren für den Hund | PARTNER HUND Magazin

Sommerfrisuren für den Hund

Die Sonne scheint, das Thermometer zeigt 30°C im Schatten – jetzt sind besonders Hunde mit langem Fell dankbar über einen luftigen Sommerlook.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Selber scheren oder einen Fachmann ranlassen?

Das Fell als Thermoregulator

Eigentlich ist das Fell für den Hund ein Schutz. Es reguliert die Körpertemperatur: während es im Winter den Hund kuschelig warm hält, hält es im Sommer die Wärmestrahlen und die Hitze ab. So möchte man leicht glauben, dass das Scheren dem Hund nicht gut tut. Tatsächlich bringt es diesen Mechanismus erstmal durcheinander.

Welche Hunde sollte man scheren?

Hunde mit Kreislaufproblemen und alte Hunde sind Ihnen dennoch sehr dankbar für eine Schur im Sommer. So müssen sie diese Fellmassen nicht mehr in der Hitze mit sich herumschleppen. Sie sollten auch nicht vergessen, dass nicht alle Hunde von „Natur“ aus so ein üppiges Fell haben. Viele solche Hunderassen (z.B. Bobtail) sind erst durch eine gezielte Zucht entstanden. Für sie kann die lange Wolle sehr belastend sein.

Selber scheren oder einen Fachmann ranlassen?

Die beste Methode ist es das Fell des Hundes in einem Hundesalon scheren zu lassen. Fachleute wissen, wie welches Haar behandelt werden muss, damit es durch Scheren keinen Schaden nimmt. Wenn Sie keinen Hundesalon in Ihrer Nähe kennen und sich das Scheren selbst zutrauen, sollten Sie zumindest die folgenden Punkte beachten: Scheren Sie Ihren Hund nie bis auf die Haut! Das Fell sollte zumindest 1 bis 2cm lang sein! Bei Hunden mit hellem Fell, sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Tierarzt treffen, da die Sonnenbrandgefahr erhöht sein kann.
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