Fit und gesund durch den Winter | PARTNER HUND Magazin

Fit und gesund durch den Winter

Wichtig für das Hundeglück ist die richtige Körperpflege. Was man bei der Pflege des Hundes im Winter besonders beachten muss, erfahren Sie hier.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Die meisten Hunde lieben den Winter und tollen mit Begeisterung durch den Schnee.

Hunde richtig pflegen

Die meisten Hunde lieben den Winter und tollen mit Begeisterung durch den Schnee. Mit ein paar einfachen Tricks können wir unseren Hunden die kalte Zeit noch schöner machen, denn die obligatorische Fellpflege genügt bei extremen Temperaturen nicht. Gerade Hunde, die bei jeder Witterung lange Touren machen dürfen, gilt es ein wenig zu „präparieren". Damit sich ein Hund die Pfotenballen nicht wundläuft, sollten sie vor dem Spaziergang mit Vaseline eingerieben werden. So bleiben sie geschmeidig und können dem Frost besser widerstehen.

Fell zwischen den Zehen kurz schneiden

Besitzer langhaariger Hunde müssen das Fell zwischen den Zehen möglichst kurz halten, dass sich dort kein Schnee festsetzen kann. Denn kaum etwas ist für den Vierbeiner unangenehmer, als auf harten Schnee-Kügelchen an den Pfoten herumlaufen zu müssen!

Kleidung für Hunde mit kurzem Fell

Alte Tiere oder Hunde mit sehr kurzem Fell (z.B. Windhunde) bzw. wenig Unterwolle (z.B. Havaneser) benötigen unter Umständen Mäntelchen, um Erkältungen vorzubeugen. Wichtig außerdem: viel Bewegung, damit es dem Hund (und auch dem Halter) nicht kalt wird. Herumlaufen,  Apportieren, Suchspiele im Schnee oder auch Schlittenziehen (Leine bitte nur am Geschirr und niemals am Halsband festmachen!) sind nur einige der zahlreichen Möglichkeiten. Hauptsache ist, dass Sie sich und Ihren Hund bewegen und nicht in der Kälte herumstehen. Allerdings sollten Sie Ihrem Hund nicht erlauben, bei eisiger Kälte ins Wasser zu springen. Was die meisten Hundehalter nämlich nicht wissen, ist, dass sich Hunde durchaus auch erkälten können. Und dass man sich bei der Einschätzung, was noch geht und was nicht, keinesfalls auf den Instinkt seines Hundes verlassen darf.

Handtuch zum Wärmen und Säubern

Bei nasskaltem Wetter empfehlen wir, am Hauseingang ein Handtuch zu deponieren. Ungemein praktisch, denn so können sie vermatschte Hunde fürs erste wohnungsfreundlich säubern.

Streusalz tut an den Pfoten weh

Sind die Spazierwege vereist, sollte man als Hundehalter auch auf möglicherweise vorhandenes Streusalz achten. Wenn dem so ist, heißt es: zu Hause unbedingt die Pfoten mit warmem Wasser abwaschen! Das Salz kann an den Pfoten übel schmerzen! Übrigens: Das unsere Haustiere im Winter mehr Energie verbrennen, ist ein hartnäckiges und falsches Gerücht. Hunde haben im Winter den gleichen Energiebedarf wie immer – also nicht mehr füttern. Das führt nur zu dicken Hunden im Frühling!

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