Zentralasiatischer Owtscharka | PARTNER HUND Magazin

Zentralasiatischer Owtscharka

Die Rasse gilt in ihrem Bestand als gefährdet. Erfahren Sie im Steckbrief alles zu Verhalten, Charakter, Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis, Erziehung und Pflege der Hunderasse Zentralasiatischer Owtscharka.
 
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Zentralasiatischer Owtscharka

Widerristhöhe: 60 bis 65 cm
Gewicht: -
Alter: 12 Jahre
Ursprungsland: Russland
Fell: grob, gerade, lang oder kurz
früher: Schäferhund
 
  • Bewegungsdrang: hoch
  • Erziehungsaufwand: hoch
  • Pflegeaufwand: gering
  • Zeitaufwand: hoch
  • Klassifikation: FCI Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer – Molosser und Schweizer Sennenhunde, Sektion 2.2.: Molosser/Berghunde
Die Rasse ist in Deutschland relativ unbekannt. Die ursprüngliche Verbreitung fand in den zentralasiatischen Republiken statt, beispielsweise in Kasachstan, Kirgistan, Usbekistan, Afghanistan und der Mongolei ist der Hund noch heute häufig anzutreffen. Durch das große Verbreitungsgebiet ergaben sich verschiedene Schläge dieser Rasse.

Allgemeines Erscheinungsbild

Der Zentralasiatische Owtscharka ist ein großer Hund mit einem massigen Kopf und kräftigem Knochenbau sowie starker Muskulatur. Viele Hunde bilden in der Halsgegend Falten aus. Das Haar ist grob und gerade mit gut entwickelter Unterwolle, kann lang- oder kurzhaarig sein. Erlaubte Farben: Schwarz, Grau, Strohfarben, Fuchsrot, Braungrau, Getigert, Gescheckt und Getüpfelt.

Verhalten und Charakter

Der Zentralasiatische Owtscharka ist stark, mutig, misstrauisch gegenüber Fremden, anspruchslos und anpassungsfähig. Sein Temperament ist eher ruhig, was vor allem aus der großen Selbstsicherheit dieses Hundes herrührt. Dieses hat leider auch Schattenseiten: Mit fremden Hunden verträgt sich der Owtscharka meistens nicht. Zwar reagiert er bei Provokationen meist gelassen und ruhig, glaubt er seine Familie aber in ernsthafter Gefahr, geht er ohne Vorwarnung zum Angriff über. Von einer Haltung als Familien- oder Begleithund in der Stadt wird daher abgeraten. 

Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis

Der Zentralasiatische Owtscharka eignet sich noch heute am besten für die Aufgabe, für die er gezüchtet wurde: den Schutz von Herden und die Begleitung des Hirten in einsamen Gegenden Seinem Drang nach Bewegung kann ein durchschnittlicher Hundehalter kaum nachkommen, zumal Hundesportarten aufgrund der Unverträglichkeit mit anderen Vierbeinern meistens auch nicht in Frage kommen.

Erziehung

Der Zentralasiatische Owtscharka braucht eine strenge und geduldige Erziehung, der Mensch muss sich bei diesem Hund seinen Stand als Rudelchef wirklich erkämpfen. Der Besitzer muss Stärke, Ausgeglichenheit und Selbstbewusstsein an den Tag legen, damit sich der Hund ihm unterwirft. Was aus dem Owtscharka ebenfalls einen echten Spezialisten-Hund macht, ist die Tatsache, dass er in der Regel nur einen Chef akzeptiert.

Pflege

Das Fell ist nicht besonders pflegeintensiv, regelmäßiges Bürsten genügt.

Krankheitsanfälligkeit / Häufige Krankheiten

Gelenkprobleme, insbesondere Kniekrankheiten, können vereinzelt auftreten.

Hätten Sie's gewusst

Die Rasse gilt in ihrem Bestand als gefährdet.


Hier erhalten Sie weitere Informationen zu einzelnen Hunderassen sowie Adressen von eingetragenen VDH-Züchtern.

Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH)
Geschäftsstelle
Westfalendamm 174
44141 Dortmund
Deutschland
Tel.: 02 31 56 50 00
Fax: 02 31 59 24 40
E-Mail: info@vdh.de
Internet: www.vdh.de

VDH-MITGLIEDSVEREINE

Kaukasischer Owtscharka-Club e.V. Maria Peters
Ziegelhof 1
91171 Greding, Deutschland
Tel.: 0 84 67 6 67
Fax: 0 84 67 8 01 39 94
E-Mail: geschaeftsstelle@koc-ev.de
Internet: www.koc-ev.de
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