Puli

Es handelt sich um eine ungarische Treibhunderasse asiatischen Ursprungs. Erfahren Sie im Steckbrief alles zu Verhalten, Charakter, Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis, Erziehung und Pflege der Hunderasse Puli.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Dieser Hund weiß genau, was er will: viel Bewegungsfreiheit!

Puli

Widerristhöhe: 40 bis 45 cm
Gewicht: 11 bis 14 Kilo
Alter: 16 Jahre
Ursprungsland: Ungarn
Fell: lange Rastalocken
früher: Treibhund
 
  • Bewegungsdrang: hoch
  • Erziehungsaufwand: gering
  • Pflegeaufwand: gering
  • Zeitaufwand: mittel
  • Klassifikation: Gruppe 1: Hüte- und Treibhunde, Sektion 1: Schäferhunde
Es handelt sich um eine ungarische Treibhunderasse asiatischen Ursprungs. Seine ursprünglichen Vorfahren kamen aller Wahrscheinlichkeit nach mit den wandernden, als Nomaden von der Viehzucht lebenden Altmagyaren ins Karpatenbecken.

Allgemeines Erscheinungsbild

Laut Rassestandard ein Hund von mittlerer Größe, fester Konstitution, quadratischem Körperbau und feiner, aber nicht zu leichter Knochenstruktur. Der etwas hagere Körper ist in allen Teilen gut bemuskelt. Kennzeichnend für diesen Hund sind seine langen Rastalocken. Das Fell kann schwarz, schwarz mit rostroten oder grauen Nuancen oder perlenweiß sein.

Verhalten und Charakter

Ein kleiner, intelligenter, immer einsatzbereiter Hirtenhund, der Fremden gegenüber immer misstrauisch bleibt und auch mutig und selbstbewusst sein Rudel verteidigt. "Seinen" Menschen behält er ebenfalls immer kritisch im Blick und reagiert auf dessen Forderungen so schnell, dass man versucht ist zu glauben, der Puli könne Gedanken lesen. Der Puli ist ein ausgezeichneter Wachhund und ausgesprochen kinderlieb.

Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis

Dieser Hund weiß genau, was er will: viel Bewegungsfreiheit, viel Zuspruch und eine Knuddelstunde täglich.

Erziehung

Ein Puli kommt auch mit "unvollkommenen" Menschen zurecht. Er übersieht deren Macken großzügig und ist der anhänglichste, treueste Begleiter und Familienhund, den sich moderne Menschen wünschen können.

Pflege

Nicht sehr aufwendig, aber gewöhnungsbedürftig: Die abgestorbenen Haare des Puli fallen nicht aus, sondern verfilzen mit den „lebenden“ Haaren und wachsen zu dichten Filzmatten aus. Die sich bildenden Matten kann man von außen mit den Fingern auseinanderziehen, bis daumendicke, lange Zotteln entstehen, die dann – fast pflegefrei – von selbst weiterwachsen, bis sie irgendwann als ganze Zotte abfallen.

Krankheitsanfälligkeit / Häufige Krankheiten

Rassetypische Krankheiten sind nicht bekannt.

Hätten Sie's gewusst

Puli-Fans verbreiten eine eigene Version der Schöpfungsgeschichte, und die geht so: Als Gott die Welt erschuf, erschuf er als Erstes den Puli und war sehr zufrieden mit diesem gelungenen Werk. Weil sich der Hund aber langweilte, machte Gott zu seiner Unterhaltung den Menschen. Der Zweibeiner war und ist zwar nicht perfekt, aber einige aktuelle Exemplare haben das Glück, mit einem Puli zusammenzuleben und von ihm lernen zu dürfen. 

Hier erhalten Sie weitere Informationen zu einzelnen Hunderassen sowie Adressen von eingetragenen VDH-Züchtern.

Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH)
Geschäftsstelle
Westfalendamm 174
44141 Dortmund
Deutschland
Tel.: 02 31 56 50 00
Fax: 02 31 59 24 40
E-Mail: info@vdh.de
Internet: www.vdh.de

VDH-MITGLIEDSVEREINE

Deutscher Puli Klub (PUK) e.V. Katja Möwius
Victoriastr. 186 d
45772 Marl, Deutschland
Tel.: 0 23 65 41 34 69
Tel.: 01 73 8 55 47 21
Fax: 0 23 65 4 81 23
E-Mail: katja.moewius@nexgo.de
Internet: www.puli.de

Klub für Ungarische Hirtenhunde e.V. Jutta Ammann
Mondstr. 158 a
46155 Münster, Deutschland
Tel.: 02 51 31 14 14
Fax: 02 51 3 83 23 10
E-Mail: bergamasco@voletsbleus.de
Internet: www.kfuh.de
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