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Pinscher

Am Rassestandard hat sich zwar nichts geändert, dennoch sieht der deutsche Pinscher heute anders aus als in den vergangenen Jahrzehnten: Seit 1987 dürfen in Deutschland Rute und Ohren der Hunde nicht mehr kupiert werden. Erfahren Sie im Steckbrief alles zu Verhalten, Charakter, Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis, Erziehung und Pflege der Hunderasse Pinscher.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Pinscher passen Experten zufolge zu aktiven Stadtmenschen genauso wie zu Menschen auf dem Land.

Pinscher

Widerristhöhe: 45 bis 50 cm
Gewicht: 14 bis 20 Kilo
Alter: 12 Jahre
Ursprungsland: Deutschland
Fell: kurz, glänzend
früher: Begleithund, Wachhund
 
  • Bewegungsdrang: mittel
  • Erziehungsaufwand: mittel
  • Pflegeaufwand: gering
  • Zeitaufwand: mittel
  • Klassifikation: FCI Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer - Molossoide – Schweizer, Sennenhunde und andere Rassen. Sektion 1: Pinscher und Schnauzer
Der glatthaarige Pinscher ist eine sehr alte Rasse, die bereits 1880 im Deutschen Hundestammbuch erwähnt wurde. Dieser Hund hat die gleichen Vorfahren wie der Schnauzer, den man auch "rauhaariger Pinscher" nannte. Bis heute streiten die Experten darüber, ob beide Rassen von englischen Terriern abstammen oder nicht.

Allgemeines Erscheinungsbild

Der Deutsche Pinscher ist mittelgroß, schlank und kurzhaarig. Das Fell glänzt in den Farben Lackschwarz mit roten Abzeichen oder in reinem Rot. Die kräftigen Muskeln sollten darunter deutlich erkennbar sein.

Verhalten und Charakter

Pinscher passen Experten zufolge zu aktiven Stadtmenschen genauso wie zu Menschen auf dem Land. Sie sind selbstständige, selbstbewusste Persönlichkeiten, zugleich aber auch  anpassungsfähig, vielseitig und so praktisch: Man braucht keine Katze mehr auf dem Hof. Ein Pinscher wird mit Begeisterung selbst Mäuse und Ratten jagen. Nehmen Sie es dem kleinen Kerl nicht übel, genau dafür wurde er einst gezüchtet. Sympathisch: Ein Pinscher streunt nicht. Außerdem ist er zu Hause ein ruhiger und gutmütiger Typ.

Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis

Suchen Sie sich eine Wiese und tun Sie so, als ob Sie mit Ihrem Pinscher gemeinsam auf Mäusejagd gehen. Ihr Hund wird begeistert sein, und Sie haben seinen Jagdtrieb unter Kontrolle. Auch für Hundesportarten ist das Energiebündel natürlich gut geeignet und gilt als hervorragender Reitbegleithund.

Erziehung

Sie lernen schnell und sollten von klein auf konsequent und liebevoll erzogen werden. Der Pinscher ist sehr anpassungsfähig, hat aber auch einen starken Willen, manchmal gar einen Hang zur Dominanz. Deswegen ist er nicht unbedingt für Anfänger geeignet.

Pflege

Ab und zu bürsten genügt bei diesem unproblematischen Fell. Allerdings sollte man es nicht komplett vergessen, denn dann verliert das Haar seinen charakteristischen Glanz.

Krankheitsanfälligkeit / Häufige Krankheiten

Einige Vertreter dieser Rasse haben mit dem sogenannten Ohrrandproblem zu kämpfen. Die Ränder sind extrem dünn, so kann es häufiger zu Verletzungen kommen.

Hätten Sie's gewusst

Am Rassestandard hat sich zwar nichts geändert, dennoch sieht der deutsche Pinscher heute anders aus als in den vergangenen Jahrzehnten: Seit 1987 dürfen in Deutschland Rute und Ohren der Hunde nicht mehr kupiert werden.


Hier erhalten Sie weitere Informationen zu einzelnen Hunderassen sowie Adressen von eingetragenen VDH-Züchtern.

Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH)
Geschäftsstelle
Westfalendamm 174
44141 Dortmund
Deutschland
Tel.: 02 31 56 50 00
Fax: 02 31 59 24 40
E-Mail: info@vdh.de
Internet: www.vdh.de

VDH-MITGLIEDSVEREINE

Pinscher-Schnauzer-Klub e.V. Geschäftsstelle
Barmer Straße 80
42899 Remscheid, Deutschland
Tel.: 0 21 91 9 83 04 11
Fax: 0 21 91 9 83 04 12
E-Mail: info@psk-pinscher-schnauzer.de
Internet: www.psk-pinscher-schnauzer.de
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