Harzer Fuchs | PARTNER HUND Magazin

Harzer Fuchs

Der Harzer Fuchs ist eine ursprüngliche Rasse, er gehört zu den sogenannten Altdeutschen Hütenhunden. Erfahren Sie im Steckbrief alles zu Verhalten, Charakter, Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis, Erziehung und Pflege der Hunderasse Harzer Fuchs.
 
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Harzer Fuchs

Widerristhöhe: 45 bis 60 cm
Gewicht: 18 bis 45 Kilo
Alter: 16 Jahre
Ursprungsland: Deutschland
Fell: lang, kurz, glatt
früher: Arbeitshund
 
  • Bewegungsdrang: hoch
  • Erziehungsaufwand: mittel
  • Pflegeaufwand: gering
  • Zeitaufwand: hoch
  • Klassifikation: nicht anerkannt
Der Harzer Fuchs ist eine ursprüngliche Rasse, er gehört zu den sogenannten Altdeutschen Hütenhunden. Dieser Hund ist ausgesprochen arbeitswillig und gewohnt, stundenlang am Vieh zu arbeiten, zeigt sich hart und hitzeresistent. Im Laufe der Zeit wurde der Harzer Fuchs vor allem bei der Arbeit mit Schafen eingesetzt. Bei der Zucht spielte die Optik nur eine untergeodnete Rolle, und so gab es diese Hunde noch vor 100 Jahren mit verschiedenen Fellschlägen, kurz und langhaarig.

Allgemeines Erscheinungsbild

Wie bei allen Arbeitshunden, bei denen der Fokus auf Ausdauer und Können und nicht auf der Optik lag, gibt es auch beim Harzer Fuchs viele optische Varianten. So kann das Fell von Sandfarben bis Schwarzrot variieren, auch Größe und Gewicht können beträchtlich schwanken. Bei den Ohren werden sowohl Stehohren als auch Kippohren akzeptiert.

Verhalten und Charakter

Die Fangemeinde der lange Zeit vom Aussterben bedrohten Rasse wächst inzwischen stetig: Die Rasse ist temperamentvoll, intelligent, optisch attraktiv und im Gegensatz zu vielen anderen Rassen auch noch nicht überzüchtet. Er wird das Familienleben lieben, braucht aber eine echte Aufgabe, z.B. als Rettungshund, sonst verkümmert er. Denn ein besonders ausgeprägtes Rassemerkmal ist der Hütetrieb dieser Hunde.

Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis

Diese Hunde müssen unbedingt beschäftigt werden, sei es im Hundesport, als Rettungshund, Behindertenbegleithund oder Ähnlichem. Nur als reiner Familienhund gehalten und viel spazieren gehen reicht nicht aus.

Erziehung

Die Erziehung dieser Rasse erfordert viel Fingerspitzengefühl: Der Hütetrieb der flinken und wendigen Hunde kann bei unfachmännischer Ausbildung schnell in einen unerwünschten Hetztrieb ausarten.

Pflege

Die Pflege des wetterfesten Fells ist nicht besonders aufwendig, es sollte nur regelmäßig gebürstet werden.

Krankheitsanfälligkeit / Häufige Krankheiten

Der Harzer Fuchs verfügt über eine ausgesprochen robuste Gesundheit. Probleme wie Hyperaktivität und Nervosität treten auf, wenn der Hund nicht ausgelastet wird.

Hätten Sie's gewusst

Die Zahl der Altdeutschen Hütehunde, zu denen auch der Harzer Fuchs gehört, wird aktuell bundesweit auf rund 3.000 Tiere geschätzt.

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