Großer Münsterländer Vorstehhund | PARTNER HUND Magazin

Großer Münsterländer Vorstehhund

Die geschichtliche Entwicklung des Großen Münsterländers geht zurück auf den weiβbunten Vogel- und Beizhund des Mittelalters über den Stöber- und Wachtelhund auf den Vorstehhund des 19. Jahrhunderts. Erfahren Sie im Steckbrief alles zu Verhalten, Charakter, Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis, Erziehung und Pflege der Hunderasse Großer Münsterländer Vorstehhund.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Die Rasse ist vor allem in Deutschland populär, im Ausland kommen diese Hunde nur vereinzelt vor.

Großer Münsterländer Vorstehhund

Widerristhöhe: 58 bis 65 cm
Gewicht: 25 bis 29 Kilo
Alter: 13 Jahre
Ursprungsland: Deutschland
Fell: glatt, mittellang bis lang
früher: Jagdgebrauchshund
 
  • Bewegungsdrang: hoch
  • Erziehungsaufwand: hoch
  • Pflegeaufwand: gering
  • Zeitaufwand: hoch
  • Klassifikation: FCI Gruppe 7: Vorstehhunde, Sektion 1.2.: Kontinentale Vorstehunde, Typ Spaniel
Die geschichtliche Entwicklung des Großen Münsterländers geht zurück auf den weiβbunten Vogel- und Beizhund des Mittelalters über den Stöber- und Wachtelhund auf den Vorstehhund des 19. Jahrhunderts. Der Große Münsterländer zählt ebenso wie der Kleine Münsterländer und der Deutsch-Langhaar zur Familie der langhaarigen deutschen Vorstehhunde, deren planmäßige Zucht gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann. Offiziell anerkannt wurde die Rasse 1919.

Allgemeines Erscheinungsbild

Laut Rassestandard ist der Große Münsterländer von einem kräftigen, muskulösen Körperbau, dabei schnittiges Gesamtbild. Ausdruck von Intelligenz und Adel. Trockene Außenlinie. Das Fell ist glatt und mittellang bis lang, die Farbe ist Weiß mit Schwarzen Tupfen oder schwarz geschimmelt.

Verhalten und Charakter

Der Große Münsterländer Vorstehhund ist ein liebenswerter und tüchtiger Zeitgenosse, ein Hund mit Jagdverstand und Familiensinn. Die wichtigsten Eigenschaften sind laut Rassestandard Führigkeit, Gelehrigkeit und zuverlässige Verwendbarkeit für die Jagd, insbesondere nach dem Schuss. Das Wesen ist lebhaft, aber ohne Nervosität. In den Genuss, seine zahlreichen positiven Seiten kennenlernen zu dürfen, kommt allerdings nur ein kleiner Kreis. Verantwortungsvolle Züchter geben Welpen dieser Rasse nur an Jäger und/oder an Menschen ab, die nachweisen können, dass sie mit diesem Hund ausreichend arbeiten. Verantwortungsvolle Hundehalter lassen die Finger von den Welpen, wenn sie ihnen nicht das Leben bieten können, das sie glücklich macht.

Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis

Der große Münsterländer ist ein arbeitsfreudiger Hund, der sowohl geistig als auch körperlich beschäftigt werden will. Da dies mit einem täglichen Aufwand von mehreren Stunden verbunden ist, können Nicht-Jäger die Voraussetzung nur selten erfüllen.

Erziehung

Er ist das, was man unter "leichtführig" versteht: Er hat den Willen zu lernen und zu gehorchen. Aber mit Grundkursen ist es nicht getan, der Hund will mehrere Stunden täglich arbeiten.

Pflege

Im Vergleich zu anderen Jagdhunden benötigt er viel Pflege: das Fell sollte täglich gebürstet oder gekämmt werden.

Krankheitsanfälligkeit / Häufige Krankheiten

Keine rassespezifischen Krankheiten bekannt.

Hätten Sie's gewusst

Die Rasse ist vor allem in Deutschland populär, im Ausland kommen diese Hunde nur vereinzelt vor.


Hier erhalten Sie weitere Informationen zu einzelnen Hunderassen sowie Adressen von eingetragenen VDH-Züchtern.

Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH)
Geschäftsstelle
Westfalendamm 174
44141 Dortmund
Deutschland
Tel.: 02 31 56 50 00
Fax: 02 31 59 24 40
E-Mail: info@vdh.de
Internet: www.vdh.de

VDH-MITGLIEDSVEREINE

Verband Große Münsterländer e.V. Karl Wichmann
Schlickbreede 11
33378 Rheda-Wiedenbrück, Deutschland
Tel.: 0 52 42 3 48 95
Fax: 0 52 42 37 87 86
E-Mail: karlwichmann@t-online.de
Internet: www.grossemuensterlaender.de
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