Do Khyi (Tibet Dogge) | PARTNER HUND Magazin

Do Khyi (Tibet Dogge)

Der Do Khyi wird auch Tibet Dogge, Tibet Mastiff oder Tibetan Mastiff genannt. Erfahren Sie im Steckbrief alles zu Verhalten, Charakter, Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis, Erziehung und Pflege der Hunderasse Do Khyi.
 
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Do Khyi (Tibet Dogge)

Widerristhöhe: 61 - 71 cm
Gewicht: 64 - 78 kg
Alter: 10 Jahre
Ursprungsland: Tibet
Fell: lang, hart, dicht
früher: Begleit-, Wach- und Schutzhund
 
  • Bewegungsdrang: mittel
  • Erziehungsaufwand: hoch
  • Pflegeaufwand: mittel
  • Zeitaufwand: hoch
  • Klassifikation: FCI Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde, Sektion 2.2: Molossoide, Berghunde
Der Do Khyi blickt auf eine uralte Geschichte zurück und war schon immer der Herdenschutzhund der Wanderhirten im Himalaya-Gebirge. Außerdem diente er tibetischen Mönchen als Wachhund. Bereits im Altertum gab es diese Rasse, sie wurde bereits von Aristoteles erwähnt. Auch in Marco Polos Schriften (er reiste 1271 nach Asien) kommt der Do Khyi vor. Manche Kynologen sind der Ansicht, dass in der Rasse der Ursprung aller Berghunde liegt. 1847 erhielt Queen Victoria einen Do Khyi aus Indien.

Allgemeines Erscheinungsbild

Der Do Khyi besitzt ein mächtiges, schweres Erscheinungsbild mit kräftigem Körperbau. Der kräftige Kopf muss breit und schwer sein. Die mittelgroßen Augen haben eine braune Farbe. Die Ohren sind ebenfalls mittelgroß sowie dreieckig und herabhängend. Die gut befederte Rute ist von mittlerer Länge, hoch angesetzt und wird lose gerollt. Das Haar ist hart und dick, mit dichter Unterwolle, und weist folgende Farben auf: Tiefschwarz mit oder ohne lohfarbene Abzeichen, blau mit oder ohne lohfarbene Abzeichen sowie gold in allen Schattierungen.

Verhalten und Charakter

Der Do Khyi ist seinem Rudel sowie seinem Territorium äußert treu ergeben - allerdings als Herdenschutzhund nicht ganz leicht zu haben. Er handelt sehr selbständig und ignoriert dann auch gerne Befehle, er gilt als sehr unabhängig. Diese Rasse ordnet sich nicht leicht unter. Das heißt aber nicht, dass er aggressiv ist - seinen Menschen gegenüber gilt er als sehr gutmütig. Fremden flößt er leicht Respekt ein und verfügt über einen ausgeprägten Schutzinstinkt.

Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis

Der Do Khyi braucht wie jeder Hund genügend Auslauf, sollte aber auch eine sinnvolle Aufgabe haben und möchte als Herdenschutzhund gerne etwas zum „Hüten“ haben. Hier muss der Schutztrieb jedoch in die richtigen Bahnen gelenkt werden; in der Stadt sollte man diese Rasse nicht halten, da es dort zuviel Außenreize gibt, bei denen der Do Khyi der Meinung ist, dass er auf diese aufpassen muss. Für den Hundesport eignet er sich nur bedingt, da er nicht unbedingt der klassische Befehlsempfänger ist und lieber selbständig agiert.

Erziehung

Eins vorneweg: Ein Hund für Anfänger ist diese Rasse auf gar keinen Fall. Im Gegenteil, man sollte einiges an Hundeerfahrung mitbringen, um mit diesem Herdenschutzhund klar zu kommen. Ein Do Khyi hat ein im wahrsten Sinne des Wortes dickes Fell und „überhört“ gern ganz einfach Kommandos, wenn er der Meinung ist, dass es gerade etwas zu schützen gibt. Er handelt lieber selbständig, anstatt sich unterzuordnen, was bei der Erziehung nicht immer ganz leicht ist. Umso mehr ist Konsequenz gefragt, und zwar von Welpenbeinen an. Zudem muss ein Do Khyi gut sozialisiert werden, und zwar ebenfalls auf konsequente, aber liebevolle Art und Weise. Dann wird er seinem Rudel, aber nur diesem, treu ergeben sein und wird ein gutmütiger Hausgenosse. Seinen Schutztrieb Fremden gegenüber legt er jedoch nicht ab, weshalb hier Vorsicht angesagt ist.

Pflege

Das feine, jedoch dennoch harte und mittellange Deckhaar muss regelmäßig gebürstet werden, damit es nicht filzt. Ganz besondere Pflege erfordert die dicke Behaarung an Hals und Schultern, die wie eine Mähne aussieht. Ein seidiges Aussehen bekommt das Haar aber trotz des Bürstens nie.

Krankheitsanfälligkeit / Häufige Krankheiten

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Hätten Sie's gewusst

Der Do Khyi wird auch Tibet Dogge, Tibet Mastiff oder Tibetan Mastiff genannt.


Hier erhalten Sie weitere Informationen zu einzelnen Hunderassen sowie Adressen von eingetragenen VDH-Züchtern.

Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH)
Geschäftsstelle
Westfalendamm 174
44141 Dortmund
Deutschland
Tel.: 02 31 56 50 00
Fax: 02 31 59 24 40
E-Mail: info@vdh.de
Internet: www.vdh.de

VDH-MITGLIEDSVEREINE

Internationaler Klub für Tibetische Hunderassen e.V. Heidemarie Eickhoff
Burlager Str. 36
49419 Wagenfeld, Deutschland
Tel.: 0 54 44 99 48 85
Fax: 0 54 44 99 48 85
E-Mail: info@tibethunde-ktr.de
Internet: www.tibethunde-ktr.de
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