Berger de Picardie | PARTNER HUND Magazin

Berger de Picardie

Erfahren Sie im Steckbrief alles zu Verhalten, Charakter, Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis, Erziehung und Pflege der Hunderasse Berger de Picardie. Als Hütehunde haben sie einen gewissen Dickkopf, ihr selbstständiges Verhalten kann daher etwas eigensinnig wirken.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Der heutige Berger de Picardie weist ein sehr hohes Inzuchtpotential auf.

Berger de Picardie

 
Widerristhöhe: 55 bis 65 cm
Gewicht: 23 bis 32 kg
Alter: 12 bis 13 Jahre
Ursprungsland: Frankreich
Fell: hart, rau, gerade
früher: Hütehund, Schäferhund
 
  • Bewegungsdrang: hoch
  • Erziehungsaufwand: hoch
  • Pflegeaufwand: gering
  • Zeitaufwand: hoch
  • Klassifikation: FCI Gruppe 1: Hütehunde und Treibhunde (ohne Schweizer Sennenhunde), Sektion 1: Schäferhunde
Der Berger de Picardie ist ein französischer Schäferhund mit rauer Schale und weichem Kern. Bereits im 9. Jahrhundert soll er mit den Kelten in die Picardie, das heutige Pariser Becken, gelangt sein. 1925 erkannte der „Club Francais du Chien de berger“ einstimmig die Existenz dieser französischen Hütehundrasse an. Die beiden Weltkriege haben dieser Rasse so sehr zugesetzt, dass der Berger de Picardie auch heute noch ein hohes Inzuchtpotential aufweist.

Allgemeines Erscheinungsbild

Der Berger de Picard ist ein mittelgroßer Schäferhund. Sein Aussehen wirkt zunächst etwas rustikal, sein Körperbau ist aber sportlich und elegant. Das raue Fell ist gerade und gräulich gefärbt. Die Ohren stehen und sind mittelgroß.

Verhalten und Charakter

Picards sind intelligent und aufgeweckt. Als Hütehunde haben sie einen gewissen Dickkopf, ihr selbstständiges Verhalten kann daher etwas eigensinnig wirken. Liebhaber schätzen sie als kinderfreundlich und geduldig. Ein enger Familienanschluss ist für den Picard wichtig. Fremden gegenüber verhält sich der französische Schäferhund reserviert und zurückhaltend.

Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis

Picardie Schäferhunde sind vitale Arbeitshunde, die unbedingt beschäftigt werden wollen und viel Bewegung und Auslauf brauchen. Im Hundesport ist der Picard zwar lernfähig, aber nicht immer lernwillig, und deshalb eine Herausforderung für seinen Besitzer.

Erziehung

Wie alle Hütehunde ist auch der Picardie Schäferhund sehr selbstständig und eigenwillig, was für seine ursprüngliche Aufgabe auch dringend erforderlich war. Seine Erziehung ist nicht einfach und erfordert liebevolle Konsequenz, Geduld, Beharrlichkeit sowie viel Sensibilität. Für Anfänger ist diese Rasse nicht geeignet.

Pflege

Das raue Fell des Berger de Picardie  lässt sich leicht und ohne großen Aufwand pflegen.

Krankheitsanfälligkeit / Häufige Krankheiten

k.A.

Hätten Sie's gewusst

Während der beiden Weltkriege wurde die Zahl dieser Rasse stark dezimiert. Der heutige Berger de Picardie weist daher ein sehr hohes Inzuchtpotential auf. In Deutschland versucht man seit 1990 diese Schwachstellen der Picardzucht durch ein gezieltes Zuchtprogramm zu bekämpfen.


Hier erhalten Sie weitere Informationen zu einzelnen Hunderassen sowie Adressen von eingetragenen VDH-Züchtern.

Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH)
Geschäftsstelle
Westfalendamm 174
44141 Dortmund
Deutschland
Tel.: 02 31 56 50 00
Fax: 02 31 59 24 40
E-Mail: info@vdh.de
Internet: www.vdh.de

VDH-MITGLIEDSVEREINE

Club für Französische Hirtenhunde e.V. Gerd Strunk
Hof Rehbrook
23866 Nahe, Deutschland
Internet: http://www.cfh-net.de/
Hunderassen: Berger de Picardie, Berger de Brie (Briard), Berger de Beauce
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