Ainu Inu (Hokkaido) | PARTNER HUND Magazin

Ainu Inu (Hokkaido)

Im Jahre 1937 wurde diese Rasse zu einem "Denkmal der Natur" erklärt. Erfahren Sie im Steckbrief alles zu Verhalten, Charakter, Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis, Erziehung und Pflege der Hunderasse Ainu Inu (Hokkaido).
 
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Hokkaido / Ainu Inu

 
Widerristhöhe: 45,5 bis 51,5 cm
Gewicht: 15 bis 25 kg
Alter: 14 Jahre
Ursprungsland: Japan
Fell: Deckhaar: hart, gerade. Unterwolle: weich, dicht. An der Rute: relativ lang, abstehend.
früher: Jagd- und Begleithund
  
  • Bewegungsdrang: hoch
  • Erziehungsaufwand: hoch
  • Pflegeaufwand: mittel
  • Zeitaufwand: hoch
  • Klassifikation: Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp, Sektion 5 Asiatische Spitze und verwandte Rassen, ohne Arbeitsprüfung
     
Man nimmt an, diese Rasse stamme von mittelgroßen japanischen Hunden ab, welche in der Kamakura-Aera (um das Jahr 1140) Auswanderer von Honshu (Hauptinsel von Japan) nach Hokkaido begleitet haben; zu dieser Zeit entwickelte sich der Verkehr zwischen Hokkaido und dem Distrikt Tohoku sehr stark. Sie trägt auch den Namen « Ainu-ken », da die Ainu, nach den Ureinwohnern von Hokkaido, die diese Hunde zur Jagd auf Bären und anderes Wild züchteten. Die robuste Natur des Hokkaidos befähigt ihn, eisige Kälte und dichten Schneefall zu ertragen. Er reagiert situationsgerecht und ist sehr widerstandsfähig.

Allgemeines Erscheinungsbild

Der Hokkaido ist ein mittelgroßer, gleichmäßig proportionierter, kräftiger gebauter Hund mit robustem Knochenbau und ausgesprochenem Geschlechtsgepräge. Muskeln stark entwickelt und sauber in ihren Linien.

Verhalten und Charakter

Bemerkenswert ausdauernd und schnell, von natürlicher Wesensart. Sein Wesen macht einen „vornehmen“ Eindruck, da er eher zurückhaltend, aber keineswegs schüchtern ist. Der Hokkaido gilt als ausgesprochener Ein-Personen-Hund, d. h. als Rudelführer erkennt er nur einen Menschen an, dem er zu folgen bereit ist, die Familie wird treu bewacht, andere Menschen in der Regel weitgehend ignoriert. Im Umgang mit Artgenossen ist der Hokkaido oft schwierig, vor allem bei gleichgeschlechtlichen. Dies sollte man vor der Anschaffung ebenfalls bedenken.

Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis

Hunde dieser Rasse sind agil, aber dabei keineswegs nervös. Gibt man ihnen nicht genug Beschäftigung, suchen sie sich anderswo welche – nicht immer im Sinne des Besitzers. Er braucht ausgedehnte Spaziergänge in wechselnder Umgebung, um immer wieder Neues entdecken zu können. Durch seine Selbständigkeit stellt die Erziehung gewissen Anforderungen an die Besitzer. Der Hokkaido ist kein Anfängerhund.

Erziehung

Wie viele sehr ursprüngliche Rassen, noch dazu mit ausgeprägtem Jagdtrieb, benötigt der Hokkaido eine sorgfältige Erziehung mit Geduld und Konsequenz. Dabei wirkt positive Verstärkung erheblich besser als Härte. Fühlt sich der Hokkaido ungerecht behandelt, zieht er sich innerlich zurück, bzw. reagiert stur. 

Pflege

Das dichte Fell sollte regelmäßig und ausgiebig gebürstet werden.

Krankheitsanfälligkeit / Häufige Krankheiten

Da die Zuchtbasis sehr gering ist, könnte eventuelle Inzucht die noch Rasse beeinflussen.

Hätten Sie's gewusst

Im Jahre 1937 wurde diese Rasse zu einem "Denkmal der Natur" erklärt. Da erst erhielt sich auch den Namen nach ihrem Ursprungsgebiet.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zu einzelnen Hunderassen sowie Adressen von eingetragenen VDH-Züchtern.

Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH)
Geschäftsstelle
Westfalendamm 174
44141 Dortmund
Deutschland
Tel.: 02 31 56 50 00
Fax: 02 31 59 24 40
E-Mail: info@vdh.de
Internet: www.vdh.de

VDH-MITGLIEDSVEREINE

Deutscher Club für Nordische Hunde e.V. Sabine Betz
Hauptstr. 16
91456 Stübach, Deutschland
Tel.: (0 91 61) 8 82 49 32
Fax: (0 91 61) 8 82 49 33
E-Mail: geschaeftsstelle@dcnh.de
Internet: www.dcnh.de
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