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Junghundekurse

Der Junghundkurs schließt in der Regel an den Welpenkurs an und soll das dort vermittelte Wissen vertiefen.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Was lernt der Hund im Jugendhundkurs?

Für wen ist der Junghundekurs gedacht?

Diese Kurse werden in der Regel für Hunde zwischen 5 und 15 Monaten angeboten. Idealerweise sollte das Tier schon einen Welpenkurs mitgemacht haben, denn Ziel dieser Ausbildung ist es, das bereits Erlernte weiter zu vertiefen.

Pubertierende Hunde testen ihre Grenzen

Natürlich ist es möglich, diesen Kurs dazu zu nutzen, seinem jungen Hund Grundkommandos und Leinenführigkeit beizubringen. Wem das vorschwebt, dem sei gesagt, dass er die Phase, in der der Hund besonders lernwillig und aufnahmefähig ist, bereits verpasst hat. In diesem Alter hat man es vielmehr mit Teenagern zu tun. Diese zweifeln auch mal Kommandos an und testen, wo sie in der Rangordnung stehen. Wie stark diese "Trotzphasen" ausgeprägt sind, ist auch eine Frage des Temperaments.

Was lernt der Hund im Jugendhundkurs?

Ein Junghundkurs hilft, die schwierige Phase gut zu überstehen, das bisher Gelernte zu vertiefen und die Bindung zwischen Hund und Halter weiter zu stärken. Einen für alle Hundeschulen vorgeschriebenen Ablauf gibt es nicht. In der Regel werden in diesem Training weiterhin Grundkommandos geübt, diesmal allerdings auch mit viel Ablenkung. Auch das erste "Platz" und "Bleib" sowie das zuverlässige Abrufen sollte auf dem Programm stehen. Meistens sind auch "Ausflüge" geplant: Der Hund geht mit seiner Gruppe in die Stadt, in ein Einkaufszentrum, lernt S-Bahn- oder Fahrstuhlfahren. Besonders gute Schulen bieten dazu auch noch einen theoretischen Teil an, bei dem der Halter mehr über die Entwicklung seines Vierbeiners erfährt. Das ist wie gesagt in jeder Hundeschule unterschiedlich, am Besten fragen Sie beim Trainer direkt nach.

Auf beschränkte Teilnehmerzahl achten

Auf alle Fälle sollten Sie darauf achten, dass die Zahl der Teilnehmer beschränkt ist. Hat der Trainer eine Meute von 20 Hunden und Haltern zu versorgen, ist eine individuelle Fehlerkorrektur kaum noch möglich. Da Konsequenz in dieser Entwicklungsphase des Hundes aber besonders wichtig ist, sollten Sie sich notfalls lieber für eine andere Schule entscheiden.
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