Rettungshund | PARTNER HUND Magazin

Rettungshund

Eine Rettungshundausbildung ist reizvoll für alle, die ihren Hund artgerecht beschäftigen und sich selbst gemeinnützig einsetzen wollen. Mitzubringen sind viel Zeit und Engagement.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Die Rettungshundausbildung kann eine reizvolle Aufgabe sein.

Echte Helden

Rettungshunde und ihre Halter sind zweifellos echte Helden: sie sind immer zur Stelle, wenn Menschen vermisst werden und haben schon viele Leben gerettet. Häufig haben sie dabei auch selbstlos ihr eigenes riskiert. Kein Wunder also, dass ihnen grenzenlose Bewunderung entgegenschlägt und so mancher Hundehalter – meist heimlich – davon träumt, ebenfalls als Held gefeiert zu werden.

Voraussetzungen für den Hund

Für Menschen, die mit ihrem Hund arbeiten und sich selbst gemeinnützig engagieren wollen, kann die Rettungshundausbildung tatsächlich eine reizvolle Aufgabe sein. Damit das Mensch-Tier-Team überhaupt zur Ausbildung zugelassen wird, muss natürlich auch der Hund gewisse Voraussetzungen erfüllen. Er sollte gesund sein, ein sicheres und freundliches Wesen haben, gerne suchen und stöbern, sich leicht motivieren lassen und eine enge Bindung zu seinem Halter haben.

Dieses Hobby ist echte Arbeit

Vom Hundeführer wird ebenfalls einiges verlangt: neben einer sozialen Ader und der Liebe zum Tier auch Teamgeist, viel Geduld und noch mehr Zeit mitbringen. Kurse in Erste Hilfe bei Mensch und Hund stehen ebenso auf dem Programm wie Lektionen über Trümmerkunde, Funk, Einsatztaktik sowie der Umgang mit Karte und Kompass. Die erste Prüfung darf man bereits im Alter von 16 Jahren absolvieren, einen Einsatz aber frühestens mit 18 Jahren gehen.

Man muss viel Zeit investieren

Langeweile wird aber beim Training sicher nicht aufkommen: Mindestens zweimal pro Woche treffen sich Hundeführer im Wald oder auf einem Trümmergelände und trainieren mehrere Stunden, manchmal geht auch ein ganzes Wochenende drauf. Man sollte also genau überlegen, ob man so viel Zeit investieren möchte und auch wirklich kann. Denn das harte Training geht auch nach bestandener Prüfung weiter. Dazu kommen noch die echten Einsätze. Andererseits: jeder Rettungshundeführer, der mit seinem Vierbeiner schon mal ein Menschenleben gerettet hat, sagt: es hat sich gelohnt!
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