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Ernährung

Grundregeln der Hundeernährung

Hund ist nicht gleich Hund: Nicht nur bei der Frage was gefüttert wird, sondern auch beim "Wann" und "Wie oft", sollte man die Besonderheiten der Vierbeiner beachten.
 
 
Grundregeln der Hundeernährung © animals-digital.de
Jeder Hund frisst anders.

Großer Hund – Kleiner Hund

Ein normal großer Familienhund sollte einmal täglich zur gleichen Zeit gefüttert werden. Für extrem kleine Hunde oder besonders große Hunde ist eine Fütterung zweimal täglich bekömmlicher. Die Zwerge sollten zweimal gefüttert werden, weil sie für ihre Größe relativ viel Energie verbrauchen. Den Riesen bekommen kleinere, aber häufigere Mahlzeiten besser, weil ihr Verdauungstrakt verhältnismäßig kurz und sehr sensibel ist.

Trächtige und säugende Hündinnen

Häufiger als einmal täglich sollten auch tragende Hündinnen ab der zweiten Hälfte der Trächtigkeit und Hündinnen, die Welpen säugen, gefüttert werden. Denn bei der trächtigen Hündin nehmen die Babys so viel Platz im Bauch für sich in Anspruch, dass in den Magen der Hündin auf einmal gar nicht mehr so viel Futter passt, wie sie braucht.
Und die säugende Hündin benötigt viel Energie, um die Milch für die Welpen bilden zu können.

Wer viel leistet, muss viel essen

Auch für Hunde, die außergewöhnliche Leistungen erbringen müssen, z.B. Schlittenhunde, können mehrere Mahlzeiten täglich angebracht sein. Immer sollten Sie folgende Grundregeln beherzigen: Füttern Sie den Hund immer zur gleichen Zeit, dann kann sich sein Verdauungstrakt auf die Mahlzeit einstellen. Die festen Futterzeiten haben auch einen erzieherischen Sinn. Wenn Sie sich konsequent an sie halten und dem Hund nichts zwischendurch zustecken, wird er auch bald das lästige Betteln aufgeben oder es gar nicht erst anfangen.

Den Futternapf nie den ganzen Tag stehen lassen

Das Futter sollten Sie niemals frisch aus dem Kühlschrank servieren. Nach einer halben Stunde räumen Sie den Futternapf weg, gleichgültig ob der Hund alles aufgefressen hat oder nicht. Mit dieser Maßnahme erreichen Sie zwei Dinge: das Futter kann im Napf nicht verderben und gerade die heiklen Schleckermäuler werden zu einer zügigen Futteraufnahme erzogen. Und füttern Sie nicht zu viel – ein Dickerchen kann nicht in Ihrem Interesse sein.
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