Ernährungstipps für große Hunde | PARTNER HUND Magazin

Ernährungstipps für große Hunde

Große Hunde brauchen nicht nur mehr, sondern auch anderes Futter als kleine Artgenossen. Außerdem altern sie deutlich schneller.
 
 
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Mehr Futter ist nicht alles

Jeder Hund benötigt Nahrung, die auf seinen Körper und seine Bedürfnisse abgestimmt ist. Ein großer Hund braucht natürlich mehr Nahrung als ein kleiner. Außerdem wird der Bewegungsapparat durch Größe und Gewicht viel stärker beansprucht, so dass nicht nur die Futtermenge, sondern auch die Zusammensetzung eine ganz andere ist. Insbesondere Nährstoffe, die die Gelenke schützen, müssen ausreichend vorhanden sein. Auch Proteine sind für den beanspruchten Bewegungsapparat von besonderer Bedeutung.

Nicht mehr, sondern die richtigen Nährstoffe

Leider verleitet die Körpergröße viele Halter dazu, ihrem Tier einfach nur mehr von irgendeinem Futter zu geben, was neben Übergewicht auch zu ernsthaften Verdauungsproblemen führen kann. Besondere Gefahr droht den Jungen: Ein Überschuss an Nährstoffen kann das Wachstum der Muskeln beschleunigen und zu Schäden am Skelett führen. Um festzustellen, ob Ihr vierbeiniger Freund zuviel auf den Rippen hat, genügt ein Blick von oben: können Sie noch so etwas wie eine Taille erkennen? Wenn nicht, bekommt er eindeutig zu viel Futter – oder zu wenig Bewegung.

Die Riesen werden schneller alt

Große Rassen sind im Vergleich zu kleinen Artgenossen auch viel anfälliger für die berüchtigte Magendrehung. Deshalb sollten Sie auf alle Fälle darauf achten, dass der Hund nach dem Fressen nicht herumtollt oder rennt.
Eine weitere Besonderheit ist, dass große Hunde schneller altern als kleine. Während ein kleiner Hund mit 10 Jahren noch topfit sein kann, ist manch großer in diesem Alter schon ein echter Opa. Ein Hund, der in jungen Jahren eher dazu neigte, Fett anzusetzen, kann plötzlich bei gleicher Ernährung schnell an Muskelmasse und Energie verlieren. Ernährung hängt also nicht nur von Größe und Temperament, sondern auch vom Alter des Tieres ab. Sollten Sie unsicher sein, was Ihr Hund wirklich braucht, dann lassen Sie sich am besten von Ihrem Tierarzt beraten.
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