Das darf der Hund nicht fressen | PARTNER HUND Magazin

Das darf der Hund nicht fressen

Mancher Hundehalter kann dem Dackelblick nicht widerstehen und teilt sein Essen mit dem Hund. Doch diese Liebe schlägt dem Vierbeiner auf den Magen oder bringt ihn schlimmstenfalls sogar um.
 
 
Nur Hundefutter erlaubt © M. Großmann/pixelio.de
Lieber Hundesnacks statt Schokolade!

Avocado mit Shrimps zum Brunch, ein Zwiebelsüppchen nach dem Winterspaziergang und Unmengen von Schokolade. Ab und zu lässt es sich der Mensch so richtig gut gehen. Und der Hund soll auch nicht leben wie ein Hund, oder? Wenn Sie Ihren Vierbeiner mögen, dann lieber doch.

Das gehört nicht in den Hundemagen

Denn menschliche Nahrung ist grundsätzlich nichts für den Vierbeiner. Mag die knusprige Weihnachtsgans noch so verführerisch duften, sie ist zu fett und zu salzig für einen Hund. Wer dem hungrig blickenden Vierbeiner nicht widerstehen kann, wird seine Nachgiebigkeit bald bereuen: Der Hundedarm bedankt sich für zu fette Leckerbissen mit Durchfall.

Andere Lebensmittel sind sogar lebensgefährlich für den Hund: Schweinemett (rohes Schweinefleisch insgesamt) kann das Aujestzky-Virus beherbergen, das für den Menschen unschädlich ist, aber für den Hund tödliche Folgen hat. Bestimmte Avocadosorten enthalten das Gift Persin, das beim Hund tödliche Herzmuskelschäden hervorrufen kann. Da der Laie die Avocadosorten nicht unterscheiden kann, sollte man seinem Hund nie Speisen anbieten, in denen Avocado enthalten ist. Für den Menschen ist Persin übrigens nicht giftig.

Das Gleiche gilt für Allylpropyldisulfid und N-Propyldisulfid, Inhaltsstoffe der gewöhnlichen Küchenzwiebel. Beim Hund verursachen sie eine Zerstörung der roten Blutkörperchen und können eine lebensbedrohliche Blutarmut auslösen. Küchenzwiebeln sind, gleichgültig ob gekocht, roh oder in Pulverform, Gift für den Hund. Schokolade übrigens auch. Sie enthält das Methylxanthin Theobromin, das bei den Vierbeinern schwere Vergiftungserscheinungen hervorrufen kann. Erbrechen, Durchfall und Muskelzittern gehören noch zu den harmloseren Symptomen. In schweren Fällen kommt es zu allgemeinen Krampfanfällen und schließlich zum Tod des Hundes.

Lieber Hundesnacks statt Schokolade

Die Theobromingehalte von Schokolade sind unterschiedlich. In der Regel enthalten Back- und Kochschokolade am meisten Theobromin. Ein 10 kg schwerer Hund nimmt mit 90 g Kochschokolade eine tödliche Dosis auf. Gefahrlos verwöhnen kann man seinen Hund mit speziellen Snacks und mit viel Zeit zum Spielen . Denn Zuwendung ist für die meisten Vierbeiner das schönste Geschenk.



Foto: © M. Großmann/ www.pixelio.de
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren