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Krankheitsbild Borreliose

Eine der am häufigsten von Zecken übertragenen Krankheiten, ist die Borreliose, welche im Gegensatz zu uns Menschen, bei Hunden nicht so leicht zu erkennen ist.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Die Impfung gegen Borreliose ist umstritten.

Definition

Die Borreliose ist eine durch Zecken übertragene Krankheit. Das sich die  Borreliose-Bakterien (Borrelia burgdorferi) über das Blutsystem im gesamten Körper ausbreiten, sind sie imstande alle Organe zu befallen und lösen entzündliche Gelenks-, Nerven und Herzerkrankungen aus.

Klinisches Bild - Symptome

Im Gegensatz zum Menschen bildet sich beim Hund nicht immer ein roter Ring um die Einbissstelle der Zecke. Erst Wochen bis Monate nach der Infektion entwickeln sich fiebrige Entzündungen der Gelenke, des Herzens und des Nervensystems. Der Hund wird apathisch und bekommt Fieber. Die Gelenke sind warm und geschwollen und in einigen Fällen sind die Lymphknoten vergrößert. Diese Krankheitszeichen treten nicht immer zusammen auf, was die Diagnose erschwert. Oft zeigen die Hunde nur eine Lahmheit z.B an der Vorderextremität, die wieder verschwindet. Danach kommt die Lahmheit an einem anderen Bein wieder. Häufig wird dann die Ursache beim Bewegungsapparat vermutet, deshalb dann immer auch an Borreliose denken.

Prognose

Bei einem Borreliose-Verdacht wird meist 2-4 Wochen lang mit Antibiotika therapiert. Bei einer behandelten Borreliose-Erkrankung sind die Erfolgsaussichten gut.

Prophylaxe

Die Impfung gegen Borreliose ist umstritten. Verwenden Sie daher besser Zeckenschutz-Präparate (SpotOn). Dadurch ist Ihr Hund auch gegen andere, von Zecken übertragbare Krankheiten geschützt.
 
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