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Krankheitsbild Herbstgrasmilben

Im Sommer und Herbst haben die Herbstgrasmilben Saison. Zur Plage werden nicht die ausgewachsenen Milben, sondern deren orangefarbenen Larven.
 
Krankheitsbild Herbstgrasmilben © Thomas Brodmann / animals-digital.de
Herbstgrasmilben sind regional unterschiedlich verbreitet.

Definition

Die Herbstgrasmilbe (Neotrombicula autumnalis) ist eine Milbe, deren orangefarbenen Larven parasitisch auf Säugetieren, wie zum Beispiel dem Hund, leben.

Krankheitsentstehung und -entwicklung

Die kleinen Larven suchen möglichst unbehaarte Hautstellen (z.B. an den Pfoten zwischen den Krallen) bei ihren Wirtstieren auf. Dort ritzen Sie die Haut an und leben, wenn man sie lässt, etwa eine Woche lang vom Gewebssaft ihres Wirtes. Diese Nahrung brauchen sie, um sich zur erwachsenen Milbe weiterzuentwickeln.

Klinisches Bild - Symptome

Die Milben lösen heftigen Juckreiz aus und verursachen Hautentzündungen, wie Pusteln und Quaddeln. Durch das ständige Kratzen können wunde Körperpartien entstehen, die sich entzünden können. Die Milbenlarven kann man mit bloßem Auge erkennen.

Prognose

Herbstgrasmilben sind regional unterschiedlich verbreitet, vor allem aber lieben sie feucht Wiesen. Vorbeugend sollte man Gebiete meiden, die mit Herbstgrasmilben verseucht sind. Fragen Sie andere Hundebesitzer oder Ihren Tierarzt, ob denen vermilbte Regionen in Ihrer Gegend bekannt sind. Beim Tierarzt gibt es wirksame Präparate gegen die Plage in Orange.
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