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Krankheitsbild Leukozytopenien

Was tun, wenn der Körper mehr weiße Blutkörperchen zu einer Immunabwehr braucht, als er gerade produzieren kann?
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Leukozytopenien sind grundsätzlich als prognotisch ungünstig einzustufen.

Definition

Von Leukozytopenien wird gesprochen, wenn die Anzahl der weißen Blutkörperchen im Blut unter einen bestimmten Grenzwert gesunken sind.

Krankheitsentstehung und -entwicklung

Wenn bei einer viralen der bakteriellen Infektion der Verbrauch an Leukozyten größer ist, als die Produktion, kann es zu Leukozytopenien kommen. Viren (Parvovirus) beeinflussen die Zellen im Knochenmark und lymphatischen Gewebe. Vor allem das Parvovirus zerstört mit Vorliebe sich schnell teilende Zellen. Bakterielle Infektionskrankheiten sind vor allem dann gefährlich, wenn es sich um einen akuten bzw. perakuten Verlauf handelt. Dabei übersteigt der Verbrauch sehr häufig die Bildung neuer Leukozyten. Auch Zytotoxine kommen als Ursache in Frage.

Klinisches Bild - Symptome

Das klinische Bild wird zu Beginn meist von der Grundkrankheit beherrscht. Später kommen Hämostasestörungen und weitere Infektionskrankheiten hinzu, die nicht selten auch tödlich enden können.

Prognose

Leukozytopenien sind grundsätzlich als prognotisch ungünstig einzustufen. Bei „Verbrauchs- “ und „Schockleukopenien“ ist die Aussicht auf eine Heilung günstiger.
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