Durchfall beim Hund | PARTNER HUND Magazin

Durchfall beim Hund

Durchfall, auch Diarrhoe genannt, ist keine Krankheit, sondern ein Symptom, das auf mehrere Krankheiten hinweisen kann.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Durchfall kann auf vieles hindeuten.

Definition

Unter Durchfall ist die Vermehrung des Wassergehalts und der Häufigkeit des Kotabsatzes, mit und ohne Störungen der Darmmotilität (Überbegriff aller unwillkürlichen Darmmuskelbewegungen), zu verstehen.

Ursache

Die Ursache kann entweder in einer Parasitären Darmerkrankung (z.B. Giardiose), einer entzündlichen Veränderung (Dünn- bzw. Dickdarmentzündung), einer Infektionskrankheit (Parvospirose, Staupe), einer Vergiftung, einer anatomischen Veränderung (posttraumatisch, leukotisch) oder einer Zirkulationsstörung liegen.

Krankheitsentstehung und -entwicklung

Der Kot enthält beim Durchfall mehr Wasser. Die erhöhte Wassermenge tritt auf, entweder bei einer verminderten Resorption im Dünn-, Dick- oder gesamten Darm, oder durch eine erhöhte Sekretion im Bereich des Dünndarms. 

Klinisches Bild - Symptome

Der Hund setzt verhäuft einen breiigen bis wässrigen, nicht selten schleimigen oder blutigen Kot ab. Die Menge ist des Weiteren erhöht. Abhängig von der Grundkrankheit, kann auch gleichzeitiges Erbrechen beobachtet werden. Der Durst ist meist erhöht und das Allgemeinbefinden gestört. Es kommt rasch zum Gewichtsverlust und zur Leistungsschwäche.

Prognose

Die Prognose ist abhängig von der Grundkrankheit und der Dauer des Durchfalls.

Therapie

Therapiert werden sollte die Grunderkrankung. Bei akutem Durchfall empfiehlt es sich den Hund 24 bis 36 Stunden hungern zu lassen, bei gleichzeitigem Ausgleich des Wasser- und Elektrolythaushalts mittels Dauerinfusion. Sie sollten aber in jedem Fall einen Tierarzt aufsuchen.

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