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Krankheitsbild Herzinsuffizienz

Husten, Schlappheit und Atemnot sind Warnsignale des Herzens, die ernst genommen werden sollten.
 
Krankheitsbild Herzinsuffizienz © Thomas Brodmann / animals-digital.de
Da ein Herzleiden leider nicht heilbar ist, muss der Hund lebenslang behandelt werden.

Definition

Herzinsuffizienz ist ein klinischer Sammelbegriff dafür, dass das Herz nur noch eingeschränkt leistungsfähig ist. Dies kann unterschiedliche Ursachen haben.

Krankheitsentstehung und -entwicklung

Abweichungen in einem oder mehreren der folgenden Faktoren, wie Vorlast, Nachlast, Herzfrequenz, Kontraktilität, Erweiterungsfähigkeit und Ventrikelsynchronizität, können zur Herzinsuffizienz führen. Dabei kann sich die Insuffizienz entweder auf einen Herzteil oder auf beide beziehen. Als Folge entstehen Stauungen im Blutkreislauf. Dies wirkt sich auf die Aufrechterhaltung von Organfunktionen aus, was sich insbesondere bei Leber, Nieren, Magen/Darm und Gehirn bemerkbar macht. 

Klinisches Bild - Symptome

Der Hund ist weniger leistungsfähig und ermüdet bei Spaziergängen wesentlich schneller. Außerdem kann es auch zu Husten und Atembeschwerden kommen. In solch einem Fall sollten Sie nicht lange zögern und schnellst möglich einen Tierarzt aufsuchen.

Prognose

Da ein Herzleiden leider nicht heilbar ist, muss der Hund lebenslang behandelt werden. Bei einer Früherkennung lässt sich aber das Fortschreiten der Krankheit aufhalten.

Prophylaxe

Da etwa jeder zehnte Hund, und ab dem siebten Lebensjahr jeder vierte Hund an einem Herzfehler leidet, empfiehlt es sich beim Tierarzt einen Früherkennungscheck zu machen. Damit können Sie schnell feststellen, ob Ihr Hund zur Risikogruppe gehört.
 
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