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Wenn der Hund unter Schock steht

Unter Schock versteht man allgemeines Kreislaufversagen. Jeder Schock bedeutet höchste Lebensgefahr und bedarf sofortiger Maßnahmen.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Ein Schock erfordert sofortige Behandlung vor allen anderen Notfallmaßnahmen.

Wer erkrankt?

Es gibt keine Altersgrenze. Die auslösenden Faktoren sind vielgestaltig. Häufige Ursachen sind Blutungen (nach außen wie nach innen), Erbrechen, Durchfall, Verbrennungen und Überhitzung, also hohe Flüssigkeitsverluste, aber auch Überempfindlichkeitsreaktionen, zum Beispiel auf Medikamente oder Insektenstiche.

Wie erkennt man es?

Die Anfangssymptome sind schneller Puls (spürbar an der Innenseite des Oberschenkels), beschleunigte Atmung, blasse Schleimhäute, leichte Untertemperatur, kalte Gliedmaßen und Ohren. Diese Symptome steigern sich. Der Puls wird flacher, der Herzschlag schwächer, die Körperoberfläche ist kalt und der Hund ist benommen oder sogar reaktionslos.

Was ist zu tun?

Ein Schock erfordert sofortige Behandlung vor allen anderen Notfallmaßnahmen. Lagern Sie das Tier auf der Seite mit gestrecktem Kopf und heben Sie Becken und Hinterläufe mit Hilfe eines Kissens oder Ähnlichem etwas an. Blutungen müssen unbedingt durch einen Druckverband gestillt werden, eine Decke schützt vor weiterer Unterkühlung. Es ist unbedingt erforderlich, den Hund sofort zum Tierarzt zu bringen, der eine gezielte Behandlung durchführt.

Wie kann man vorbeugen?

Eine Vorbeugung ist schwierig, da ein Schock meist durch unvorhergesehene Dinge ausgelöst wird, wie zum Beispiel Unfälle oder allergische Reaktionen. Am wichtigsten ist die rasche Erkennung und sofortige tierärztliche Versorgung.
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