Vergiftungen beim Hund | PARTNER HUND Magazin

Vergiftungen beim Hund

Trotz größter Vorsichtsmaßnahmen kommt es immer wieder zu Vergiftungen. Für den Notfall sollten Sie die Nummer einer Giftnotrufzentrale greifbar haben.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Was ist zu tun, wenn sich der Hund vergiftet hat?

Wer erkrankt?

Vergiftungen kommen oft bei Hunden vor, die unbeaufsichtigt sind und Zugang zu potentiellen Gefahrenquellen, wie Mülltonnen, Industriearealen, Autowerkstätten, Schädlingsbekämpfungsmitteln oder Medikamenten haben. Aber auch beim Spazierengehen an der Leine kann es zur Giftaufnahme kommen, wenn es sich um attraktive Substanzen wie z.B. Rattengift-Köder handelt.

Wie erkennt man es?

Das Erscheinungsbild ist abhängig von dem jeweils aufgenommenen Stoff und dementsprechend vielgestaltig. Mögliche Alarmzeichen sind Zittern, Speicheln, Unruhe, Bewegungsstörungen, Erbrechen, Durchfall und Atemnot mit Tendenz zur Verschlechterung.

Was ist zu tun?

Wenn die Aufnahme des Stoffes erst vor kurzem stattfand, kann der Tierarzt durch eine Spritze Erbrechen auslösen. Gegebenenfalls sollte eine Probe des Giftes mitgebracht werden. Liegt die Giftaufnahme bereits mehrere Stunden zurück, wird der Tierarzt versuchen, den Patienten zu stabilisieren, bzw. ein Gegengift verabreichen, falls es eines gibt.

Wie kann man vorbeugen?

Halten Sie Medikamente, Tabak, Lösungsmittel, Haushaltsreiniger u.ä. gut verschlossen, lassen Sie den Hund auf gefährlichem Terrain, z.B. in der Nähe von Industrie oder besprühten Feldern, nicht frei laufen und gewöhnen Sie ihm schon frühzeitig ab, Unbekanntes aufzunehmen.
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