Verbrennungen bei Hunden | PARTNER HUND Magazin

Verbrennungen bei Hunden

Nur Vierbeiner von Rettungshundestaffeln wissen, wie man durch Flammenreifen springt. Andere Hunde machen oft eher unliebsame Bekanntschaft mit dem Feuer.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Was ist zu tun, wenn sich der Hund verbrennt?

Wer erkrankt?

Gefährdet sind Hunde bei Hausbränden, bei Unfällen in der Küche, z.B. durch siedendes Wasser oder heißes Öl, aber auch bei elektrischem Stromschlag, wenn Welpen zum Beispiel Strom führende Kabel benagen.

Wie erkennt man es?

Bei leichten Verbrennungen rötet sich die Haut, und die Haare sind versengt oder verbrüht. Ist die Hitzeeinwirkung größer, bilden sich Blasen bis hin zu großflächigem Verlust der Oberhaut und verkohlten Rändern. Brandwunden durch Stromschlag haben ein helles Zentrum mit gerötetem Rand.

Was ist zu tun?

Spülen Sie die betroffenen Körperstellen sofort 20 Minuten lang mit fließendem kaltem Wasser. Offene Wunden sollten dann mit sterilen Mullbinden oder einem frischen Handtuch abgedeckt werden. Tragen Sie keine Brandsalbe auf, sondern bringen Sie den Hund zum Tierarzt. Großflächige Verbrennungen haben eine schlechte Prognose, da auch nach Tagen noch Komplikationen durch den Flüssigkeitsverlust und die Entzündungsreaktion der Haut auftreten können.

Wie kann man vorbeugen?

Lassen Sie Hunde nicht in der Küche allein, wenn Herd oder Friteuse in Betrieb sind. Decken Sie Strom führende Kabel ab oder besprühen Sie sie mit einem bitter schmeckenden Spray. Legen Sie beim Grillen den Rost außerhalb der Reichweite des Hundes ab.
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