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Hündin hat Geburtsschwierigkeiten

Es sollte ein freudiges Ereignis sein. Doch dann das: Die Hündin presst und presst, aber kein Welpe kommt heraus.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Wenn der Hund bei der Geburt Schwierigkeiten hat.

Wer erkrankt?

Stress ist einer der häufigsten Gründe für Geburtsschwierigkeiten. Darum: Wenn die Hündin wirft, sind Ruhe und Geduld die erste Hunde-Halter-Pflicht. Kranke und erschöpfte Hündinnen sind oft zu schwach für die Geburt. Auch können die Welpen zu groß für den Geburtskanal sein.

Wie erkennt man es?

Bei hohem Fieber, bei übel riechendem Ausfluss oder wenn die Hündin sehr erschöpft wirkt, sollte sofort der Tierarzt verständigt werden. Auch wenn die Hündin länger als eine Stunde presst, ohne dass der erste Welpe geboren wird, oder wenn zwischen den Geburten der letzten Welpen mehr als 3-4 Stunden liegen, können Geburtsschwierigkeiten vorliegen.

Was ist zu tun?

Man kann es gar nicht oft genug wiederholen: Ruhig bleiben! Bevor Sie Ihre Hündin ins Auto packen und zum Tierarzt fahren, rufen Sie ihn an und schildern Sie ihm genau das Problem. Führen Sie während der Geburt Protokoll und notieren Sie genau die Uhrzeiten. Denn unser Zeitgefühl ist nicht zuverlässig und in der Aufregung kommen uns fünf Minuten wie eine Ewigkeit vor. Erst wenn der Tierarzt es sagt, bringen Sie ihm die Hündin.

Wie kann man vorbeugen?

Schon während der Trächtigkeit sollte die Hündin tierärztlich betreut werden. Über den normalen Geburtsablauf sollten Sie sich vorher genau informieren.
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