Darmverschluss beim Hund | PARTNER HUND Magazin

Darmverschluss beim Hund

Ein Darmverschluss entsteht meist durch die Aufnahme von Fremdkörpern, kann aber auch durch Tumoren verursacht werden, die die Darmpassage blockieren.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Ein Darmverschluss entsteht meist durch die Aufnahme von Fremdkörpern.

Wer erkrankt?

Vor allem junge Hunde, die immer wieder spielerisch Gegenstände aufnehmen und abschlucken, sind gefährdet. Von Darmlähmung oder Tumoren sind jedoch auch ältere Tiere betroffen.

Wie erkennt man es?

Fast immer zeigen die Tiere Erbrechen und eine rasche Verschlechterung des Allgemeinbefindens. Kotabsatz kann noch vorhanden sein. Der Bauch schmerzt oft. Je näher am Anfang des Darmes der Verschluss lokalisiert ist, desto massiver sind die Beschwerden.

Was ist zu tun?

Bei länger andauerndem Erbrechen mit deutlichen Begleitsymptomen wie Verkriechen, Wimmern und Zittern sollten Sie möglichst rasch Ihren Tierarzt aufsuchen, insbesondere wenn der Hund zuvor mit Steinen, Spielzeug oder Ähnlichem gespielt hat, das er verschluckt haben könnte. Röntgenaufnahmen des Bauchraums zeigen dann vor der Verschlussstelle aufgegaste Darmschlingen und je nach Material auch einen Fremdkörper. In der Regel muss operiert werden.

Wie kann man vorbeugen?

Gewöhnen Sie dem Hund ab, Gegenstände aufzunehmen, und bieten Sie ihm als Alternative ungefährliche Kaumöglichkeiten wie Büffelhautknochen an. Räumen Sie Kinderspielsachen, Näh- und Strickzeug weg und füttern Sie keine Knochen, von denen Teile verschluckt werden können.
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