Der Abschied vom Hund tut weh | PARTNER HUND Magazin

Der Abschied vom Hund tut weh

Viele Menschen quält der Verlust und die Einsamkeit noch lange Zeit nach dem Tod des geliebten Tieres.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Trauer ist ein sehr persönlicher Prozess.

Abschied tut weh

Kein freudiges Bellen mehr, wenn die Haustür aufgeschlossen wird, niemand streift mehr mit wedelndem Schwanz um die Beine. Keine feuchte Hundeschnauze mehr auf den Knien, beim Anblick der leeren Futterschüssel füllen sich die Augen mit Tränen. Kein Mensch braucht sich deshalb zu schämen – der Verlust eines geliebten Wesens ist schmerzhaft und muss verarbeitet werden.

Trauerhilfe für den Tierhalter

Was hilft, ist, sich seinen Kummer von der Seele zu reden, mit verständnisvollen Freunden oder mit Gleichgesinnten aus einem Tierschutzverein oder vom Tierfriedhof. Tierfriedhöfe haben sich nämlich nicht nur als Gedenkstätte erwiesen sondern auch als wunderbarer Ort der Begegnung und des Austausches mit anderen Betroffenen.

Nicht alle Bekannten verstehen die Trauer

Nicht alle Bekannten werden mit Verständnis auf die Tränen reagieren. Menschen sind nun einmal verschieden. Manche haben überhaupt keine Beziehung zu Tieren, für andere zählen nur Nutztiere. Solche Mitmenschen können die Trauer und den Schmerz nicht nachvollziehen. Darüber sollte man sich aber nicht grämen, aber man sollte sein Herz darum auch nicht irgendwelchen Außenstehenden ausschütten. Damit würde man sich nur selbst schaden.

Die Hunde teilen auch die Alterskrankheiten der Menschen

Trauer ist ein sehr persönlicher Prozess. Die Symptome des Trauerns sind jedoch dieselben, die man beim Verlust eines nahestehenden Menschen durchlebt. Manche Menschen brauchen länger als andere, um sich mit dem Verlust auseinanderzusetzen und ihn dann zu bewältigen. Aber diese Gefühle sind normale Antworten auf den Tod.

(Text: Isabella Lauer)
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