Die Angst vor dem Knall - Hunde an Silvester | PARTNER HUND Magazin

Die Angst vor dem Knall - Hunde an Silvester

Silvester ist für unsere Tiere kein Grund zum Feiern: Das ungewohnte Verhalten der Menschen und vor allem die Böller versetzen so manchen Vierbeiner in Panik. Der Halter muss beruhigend einwirken, dann kommt man auch gut ins neue Jahr.
 
Die Angst vor dem Knall - Hunde an Silvester © animals-digital.de
So nehmen Sie Hunden die Angst an Silvester.

So nehmen Sie den Tieren die Angst

Plötzlich Panik löst auch bei ruhigen Hunden einen Fluchtreflex aus. Deshalb sollte man als Halter auf überraschende Reaktionen gefasst sein. Hier die wichtigsten Tipps zum tierischen Neujahrswechsel.
 
1. Selbst die sozialisiertesten Hunde sollten in der Silvesternacht separat gehalten werden. Viele Besucher, ein ständiges Kommen und Gehen um Mitternacht und der Lärm können die Tiere stark stressen. Schaffen Sie Rückzugsmöglichkeiten, z.B. in einem extra Raum, und schließen Sie Fenster und Jalousien.

2. Wird die Haustür geöffnet, passen Sie darauf auf, dass der Hund nicht hinaus laufen kann. Knallkörper können das Tier in Panik versetzen oder verletzen. Sorgen Sie vorsichtshalber für Identifikationsmöglichkeiten.

3. Gehen Sie frühzeitig noch einmal Gassi. Bereits am Nachmittag oder frühen Abend beginnen Feierfreudige oft schon mit der Knallerei. Den Silvesterabend müssen die Hunde daher sicher im Haus verbringen. Nehmen Sie Ihren Hund auf gar keinen Fall mit zum Feuerwerk!

4. Vorsicht: Chips und Schokolade sind nichts für Hunde. Schokolade in großen Mengen genossen hat toxische Wirkung. Verschlucktes Bonbonpapier kann zu Darmverschluss führen. Der Genuss von alkoholhaltigen Pralinen oder Getränken ist ebenfalls strikt verboten. Ebenso sollten die Tiere keinen Zugang zu Raketen und Knallkörpern haben, deren Inhalt giftig ist.

5. Keine offenen Flammen! Neugierige Tiere werfen Kerzen schnell um und verbrennen sich.

6. Zählt zu Ihren Silvesterritualen Bleigießen? Ihr Hund darf nicht an das verwendete Wasser kommen - dies kann zu Vergiftungen führen!

7. Bei extrem ängstlichen Hunden, die von Panikattacken gebeutelt werden, kann in Absprache mit einem Tierarzt ein beruhigendes Medikament verabreicht werden. Wenn Sie in einer lauten Nachbarschaft wohnen, wäre es auch eine Möglichkeit, die Silvesternacht in einer ruhigeren Gegend zu verbringen.
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