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Luxusartikelhersteller

Mailand, New York, Paris – da wird das Feinste vom Feinen für den Hund von Welt hergestellt. Wer dafür zuständig ist, erfahren Sie hier.
 
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Edles für den Hund - Mit Luxus klasse Kasse machen

Wer diese Artikel kaufen will, muss mit den Luxus-Boutiquen der großstädtischen Shoppingmeilen vertraut sein oder im Internet bestellen. Das schließt schon viele Hundehalter aus, die nur im Zooladen einkaufen können. Aber dort ein exquisites Zubehör anbieten? Kann das funktionieren?

Neue Wege gehen

„Es kann“, sagt Steffano Körper vom „Raubtier-Salon“, München. „Aber man muss neue Wege gehen.“ Er setzt auf Klasse statt Masse und macht gleichzeitig den kleinen Zoofachhändler konkurrenzfähig gegenüber dem Zoofachmarkt. So kauft er günstig ein und gibt den Vorteil weiter, nicht ganz, versteht sich, aber genug, um den Shop-Besitzer zu stärken und das Interesse daran ist groß. „Täglich rufen vier Leute an und wollen einen Raubtier-Shop machen“, sagt der Marketingexperte mit amerikanischem Background.
Sein Konzept basiert auf der Liebe zum Tier und der Erkenntnis, dass der normale Hundehalter seinem Vierbeiner auch gerne ein bisschen Luxus gönnt und sowohl Qualität, als auch Beratung und persönlichen Kontakt sucht. „Wir führen nicht nur Luxus. Wir haben alles in jeder Preisklasse, zum Beispiel Hundebetten von 10 bis 1500 Euro. Aber wir sagen unseren Kunden auch, wie lange das Bett für 10 Euro hält.“

Exotische Mischung

Dass Hundehalter neugierig werden, liegt an der exotischen Mischung aus besonderem Futter, Zubehör und witzigen Accessoires, am Shop-eigenen Hundesalon mit Festpreisen, egal wie lang man mit dem Hund beschäftigt ist, und ohne Anbindung des Hundes an einen „Galgen“ und einiges mehr. Sogar tiermedizinische Versorgung soll möglich sein und zwar durch die tageweise Vermietung von Praxisräumen im Shop an verschiedene Tierärzte mit unterschiedlichen Schwerpunkten. „Der Kunde soll denken: ‚Aha, am Montag kommt der Hundeexperte. Da komm ich mal hin.’ Und wer kommt, der kauft auch“, sagt der Pet-Shop-Boy, der noch kein Jahr aus den USA zurück ist. So baut er auf Beratung, Kundenzufriedenheit, Flexibilität und Transparenz, sowohl, was die Qualität angeht, als auch im Kontakt zu Geschäftspartnern.
Große Lagerhaltung ist für den Zooladen nicht nötig, denn Raubtier-Salon lagert zentral. Dennoch kann alles in den Raubtiersalons und dem Online Shop angesehen werden. Denn der E-Commerce-Experte löst das Angebotsproblem für außergewöhnliche Produkte mit einer Computersoftware, die sowohl Präsentation als auch Beratung einschließt.

Herstellen, was es nicht gibt

Der Trick ist, für den Hundehalter zum unentbehrlichen Partner zu werden. Den Kunden freut’s, die Konkurrenz steht Kopf. Aber der E-Commerce-Experte, der 26 Jahre lang in den USA gelebt hat, ist von Konkurrenz unbeeindruckt und lässt sich nicht von Herstellern ausbremsen. Was er nicht kaufen kann, aber unbedingt anbieten will, stellt  er selbst her, etwa besondere Raubtiersalon-Hundehalbbänder, feine Hundeleckerlis mit nur zwei Prozent Fett oder Porzellannäpfe, die rundum glasiert sind und nicht am Boden unglasiert bleiben, wo die Näpfe allmählich Geruch annehmen. Nichts für empfindliche Hundenasen. Oder der Autogurt für Hunde. Den gab er sogar als Werbeaktion zum Herstellungspreis ab und sagt dazu: „Ich will, dass alle Hunde im Auto angeschnallt sind. Die Leute wissen gar nicht, wie gefährlich es ist, den Hund ungesichert mit zu nehmen“.
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