Hundeschulleiter | PARTNER HUND Magazin

Hundeschulleiter

Der Hundeschulleiter muss sich genauso gut in der Psychologie des Menschen wie des Hundes auskennen und sich stets darin fortbilden. Hier erfharen Sie mehr über die Ausbildung, Voraussetzungen und das Berufsbild.
 
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Berufsbild

Vor allem die Besitzer der Vierbeiner wollen von der Persönlichkeit des Trainers überzeugt werden - sie zahlen schließlich für das Hundetraining. Ziel der Hundeerziehung ist, dass Herr und Hund ein Team bilden. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der Hundeschulleiter oft viel Geduld und pädagogisches Geschick aufbringen. Als selbstständiger Unternehmer verbringt der Hundeschulleiter viel Zeit mit Buchhaltung und Marketing. Wer eine Hundeschule gründen will, sollte über ein finanzielles Polster von rund 25.000 Euro verfügen. Einen Teil des Geldes benötigt er zur Anschaffung wichtiger Arbeitsmittel: Trainingsmaterial, Büroausstattung, Lektüre, Werbemittel usw. Der Rest des Startkapitals wird benötigt, um die ersten Monate zu überbrücken. Unbedingt empfehlenswert ist eine Markt- oder Standortanalyse. Außerdem sollte der Gründer neben einer Haftpflicht- auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Die Einnahmen hängen von der Menge der Kurse und der Teilnehmerzahl ab. Beispiel: Für einen Anfängerkurs über 15 Tage (Übungsdauer jeweils 120 Minuten) mit vier Teilnehmern kann man etwa 600 Euro verlangen.

Ausbildung

Eine Ausbildung zum Hundeerzieher gibt es nicht. Praktische Erfahrungen sammelt der angehende Hundeschulleiter in Hundevereinen. Am besten hat er vor der Gründung seiner Hundeschule bereits ehrenamtlich oder nebenberuflich als Hundeerzieher gearbeitet. Im Selbststudium sollte er Kenntnisse in folgenden Gebieten erwerben: Pädagogik, Psychologie, Betriebswirtschaft, Marketing.

Voraussetzungen

Freundlicher Umgangston und Kundenorientierung sollten für den Hundeschulleiter selbstverständlich sein. Er muss verständlich erklären können und darf auch bei schwierigen Kunden nicht die Geduld verlieren.

Besonderheiten

Die private Hundeschule steht oft in Konkurrenz zu Hundevereinen, die Kurse billiger anbieten können. Die Stärke der privaten Hundeschule ist, dass sie das Lehrprogramm individuell auf den Kunden zuschneiden kann.
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