Tipps für den Umzug mit Hund | PARTNER HUND Magazin

Tipps für den Umzug mit Hund

Ein Wohnungswechsel ist heute etwas ganz Normales, nicht nur einmal, sondern häufiger im Leben. Wenn der Hund mit umzieht, sollten Sie allerdings einiges beachten, damit er sich schnell zu Hause fühlt. Übrigens: All diese Tipps gelten auch, wenn Sie sich einen neuen Hund ins Haus holen.
 
7 Tipps für den Umzug mit Hund © animals-digital.de
7 Tipps für den Umzug mit Hund
Von Ursula Birr
 

1 Sicherheit in den eigenen vier Wänden

Der abrupte Wechsel des Zuhauses, der Umgebung, der Hundefreunde und der Gassirunden verunsichert das Gewohnheitstier Hund gewaltig. Sicherheit muss er deshalb im neuen Heim finden. Bieten Sie ihm seine gewohnte alte Decke oder sein Körbchen. Füttern Sie zu den vertrauten Zeiten das bekannte Futter. Lassen Sie ihn in den ersten Wochen nicht oft oder lange allein. Und pflegen Sie die alten Rituale. Das gibt ihm Sicherheit in diesen unsicheren Zeiten.

2 Auf gute Nachbarschaft

Egal ob im Wohnblock oder dem Reihenhäuschen: Nehmen Sie sich die Zeit, Ihre nächsten Nachbarn kennenzulernen, und stellen Sie Ihren Hund vor. Das geht auch mit einem netten Brief mit einem Bildchen und einer "Bewerbung" des Hundes als guter Nachbar. Wahrscheinlich erfahren Sie dabei, wer eine Katze hat oder ebenfalls einen Hund, wer Angst vor Hunden hat oder sie liebt. Und die Nachbarn fallen nicht in Ohnmacht, wenn plötzlich Gebell zu hören ist.

3 Wo ist was?

Viele Hundehalter halten ihrem vertrauten Tierarzt die Treue. Wenn das nicht möglich ist oder Sie gern wechseln möchten, erkundigen Sie sich, wo die nächsten Tierarztpraxen bzw. Kliniken sind, wo ein guter Zoofachhändler ist, in einer fremden Stadt auch, wo sich das Tierheim befindet. Gut ist es außerdem, wenn Sie sich bei anderen Hundefreunden Geheimtipps zum Gassigehen holen und nach den besonderen kommunalen Verordnungen (Leinenpflicht) fragen.

4 Kein Weg zurück

Denken sie dran: Ihr Hund hat mit dem Umzug nicht nur seine alten Freunde zurücklassen müssen, ihm fehlen auch die vertrauten Schnupperplätze, die Rennstrecken, vielleicht sogar Menschen, die ihm oft begegnet sind. Lassen Sie ihm Zeit, sein altes Leben zu vergessen, und suchen Sie die gewohnten Gassiwege nur dann auf, wenn Sie das künftig oft tun wollen. Sonst ist es besser, er freundet sich schnell mit seiner Umgebung in seinem neuen Zuhause an.

5 Freiwillige Leinenpflicht

Lassen Sie Ihren Hund bei den ersten Spaziergängen an der Leine. Nicht, weil er weglaufen könnte. Sondern, weil Sie und er ja in ein fremdes Revier "eindringen" und Sie nicht wissen können, welche Hunde das bereits für sich beanspruchen. Ihr Hund erfährt das durch Schnüffeln an den "meeting-points" der Hundeszene. Das kann ihn herausfordern, verunsichern oder sogar ängstigen. Die Leine gibt in diesem Fall also Sicherheit. Und sie bewährt sich für den Fall, dass Kaninchen oder Katzen kreuzen oder andere, dem Hund unbekannte "Objekte" wie z. B. Reiter auftauchen.

6 Auf gute Freundschaft

Sobald Ihr Hund sich etwas eingelebt hat, darf er auch nach Freunden suchen. Vorsicht: Auf Hundewiesen, in denen eingespielte Gruppen toben, kommt es leicht zum Mobbing. Besser ist es, die Hunde der Umgebung einzeln kennenzulernen.

7 Abenteuer Tag und Nacht

Damit Sie und Ihr Hund möglichst schnell mit der Umgebung vertraut werden, sollten Sie die Gegend zu unterschiedlichen Zeiten erkunden. Und natürlich auch unterschiedliche Wege einschlagen. So erfahren Sie und der Hund bald, wer zu welchen Zeiten wo zu treffen ist.
 

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Dieser Artikel ist in unserer Zeitschrift Ausgabe 3/2015 erschienen.
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