Mit dem Hund auf den Weihnachtsmarkt? | PARTNER HUND Magazin

Mit dem Hund auf den Weihnachtsmarkt?

Es ist wieder soweit: In der Adventszeit locken Weihnachtsmärkte mit Glühwein, Bratwurst, heißen Mandeln und Musik zahlreiche Besucher an. Hundebesitzer stehen dann aber häufig vor der Gretchenfrage: Den Hund mitnehmen? Den Hund zu Hause lassen? Wir können Abhilfe schaffen.
 
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Mit dem Hund auf den Weihnachtsmarkt?
In der Vorweihnachtszeit sind Christkindlmärkte, Adventsmärkte und Weihnachtsmärkte – oder wie sie alle heißen – ein beliebtes Freizeitvergnügen. Glühwein, Bratwurst und Co. gelten als Besuchermagneten und locken jährlich Tausende Menschen an. Hundebesitzer stehen allerdings vor der schwierigen Entscheidung, ob sie den Vierbeiner mitnehmen sollen oder lieber nicht. Hier ein paar Hinweise.

Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt kann für Ihren Vierbeiner Stress bedeuten. Die Hektik der Märkte, der Lärm und die Menschenmassen können dem Hund Angst machen und ihn anstrengen. Wenn Ihr Hund von Haus aus eher ängstlich ist, sollten Sie keine Weihnachtsmärkte besuchen. Wenn Ihr Hund und Sie Erfahrung mit Veranstaltungen und Menschenansammlungen haben, sollten Sie dennoch auf jeden Fall Stoßzeiten meiden. Der richtige Zeitpunkt ist für das Wohl Ihres Hundes wichtig. Abends ist es bekanntlich voller als Vormittags und um die Mittagszeit. Unter der Woche ist zudem weniger los als an den Wochenenden. Auch sollten Sie kleinere, überschaubare Märkte bevorzugen.

Augen auf den Boden

Als Hundebesitzer müssen Sie auf dem Weihnachtsmarkt jederzeit wachsam sein. Wichtig ist, dass Ihr Hund an die Leine gehört. Am besten halten Sie ihn mit dem Kommando "Fuß" nahe bei sich. Ebenso wichtig ist das Kommando "Nein". Auf Weihnachtsmärkten befindet sich eine Ansammlung verschiedenster Abfälle auf dem Boden. Achten Sie darauf und lassen Sie den Hund nichts davon fressen. Sie wissen nicht, wie lange die Abfälle schon dort liegen und was es überhaupt für Reste sind. Es kann auch helfen, wenn Sie ihn vor dem Besuch füttern.

Oftmals können auch Scherben eingetreten werden, hier besteht für den Hund große Verletzungsgefahr. Seien Sie sich zudem dessen bewusst, dass es andere Besucher geben kann, die Ihren Hund (ungefragt) anfassen möchten. Vor allem Kinder handeln oftmals unbedacht. Wenn dies bei Ihrem Hund ein Risiko darstellt, sollten Sie vorab über einen Maulkorb nachdenken. Weihnachtsmärkte sind meist im Freien und im Winter, bedenken Sie stets, dass Ihr auch Ihr Hund frieren kann. Haaren Sie besser nicht stundenlang in der Kälte aus oder schützen Sie Ihren Vierbeiner dementsprechend.

Spezielle Weihnachtsmärkte für Hundebesitzer

Sollten Sie nach einer anderen Alternative suchen: Es gibt explizit Weihnachtsmärkte in Deutschland, die für Hundebesitzer ausgerichtet werden, zum Beispiel in Berlin. Hier dreht sich dann alles um den Hund. Nicht nur die Besucher sind größtenteils tierisch, auch die Stände und Ihr Angebot beziehen sich auf Hund und Besitzer. Hier ist Naschen erlaubt! Natürlich ist es bei diesen Märkten wichtig, dass Ihr Hund beim Kontakt mit seinen Artgenossen nicht verrücktspielt und dass er gesund ist.
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