Hund und Fahrrad

Mit Hilfe des Fahrrads kann man seinem Hund Bewegung verschaffen, ohne sich selbst besonders anstrengen zu müssen. Wir sagen Ihnen, wie Sie ein gutes Radsportteam werden.
 
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So klappt die Kombination Hund und Fahrrad.

Langsam starten

Fahrradfahren mit dem Hund bedeutet zunächst einmal, die Sache langsam anzugehen. Bevor der Hund nicht mindestens 15 bzw. 18 (je nach Größe) Monate alt ist, sind Radausflüge für ihn tabu. Macht nichts, denn so haben Sie reichlich Zeit zum Üben. Denn erst wenn das Zusammenspiel zwischen Mensch und Hund am Boden reibungslos funktioniert, darf man überhaupt daran denken, in die Pedale zu treten.

Mit dieser Übung klappt’s

Hier eine bewährte Methode, mit der Sie Ihrem Vierbeiner beibringen können, einen guter und vor allem sicherer "Rad-Beiläufer" zu sein. Den Anfang macht eine Bei-Fuß-Übung an einer mindestens drei Meter langen Leine. Die Übung ist perfekt, wenn die Leine durchhängt. Das erreichen Sie, indem Sie solange die Richtung wechseln, bis der Hund nicht mehr vorne, sondern neben Ihnen ist. Wenn das der Fall ist: loben, loben, loben! Und vergessen Sie bei dieser Übung um Himmels Willen die turniermäßige Bei-Fuß-Nummer! Wenn Sie nämlich darauf bestehen, dass der Hund Sie ansehen muss – also schräg nach oben in die Luft und nicht auf den Weg vor sich kuckt -, werden Sie beim Radfahren nicht weit kommen. Ruhig nebenherlaufen reicht. Als nächstes üben Sie den „Stopp“- und den „Wir gehen weiter“-Befehl. Wenn das zu Fuß reibungslos funktioniert, können Sie aufs Fahrrad steigen. Und dann geht es los! Aber bitte zunächst nur im Schritttempo. Geschwindigkeit und Entfernung werden nur langsam gesteigert.

Mit dem „Springer“ geht es sicherer

Auf Nummer Sicher gehen Sie übrigens, wenn Sie am Hinterrad rechts einen "Springer" (den gibt es im Versandhandel oder Zoofachhandel) anbringen lassen. Damit hängt der Hund sicher und genau dort, wo er soll, und Sie haben beide Hände fürs Lenkrad frei.
Vergessen Sie bitte niemals: Da unten ist kein Fahrtwind, die Abgas- Konzentration ist stärker, der Hund hat Fell, und er kann nicht schwitzen. Er muss körperlich eine Menge leisten, während der Radfahrer nur lässig die Pedale bewegt. Nehmen Sie also Rücksicht auf sein Alter, seine Fitness und die Lufttemperatur, sonst wird so ein Radausflug zur Tierquälerei.
 
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