Hund ans Auto gewöhnen | PARTNER HUND Magazin

Hund ans Auto gewöhnen

Eigentlich ist es gar nicht so schwer, dem Hund das Autofahren schmackhaft zu machen: Sie müssen lediglich dafür sorgen, dass der Ausflug immer nach Spaß und Abenteuer riecht.
 
Hund ans Auto gewöhnen © Gabriele Schmadel/pixelio.de
Im Idealfall sollte der Hund schon in den ersten drei Lebensmonaten ans Auto gewöhnt werden.

Frühzeitig mit der Eingewöhnung beginnen

Im Idealfall sollte der Hund schon in den ersten drei Lebensmonaten ans Auto gewöhnt werden. Besonders günstig ist, wenn der Züchter mit der Mutter und den fünf bis sechs Wochen alten Welpen das Autofahren geübt hat. Wenn das nicht passiert ist, ist das erste Erlebnis, dass der Hund mit einem Auto hat, meistens kein gutes: fremde Menschen reißen ihn aus seiner vertrauten Umgebung und bringen ihn von seiner Mutter und den Geschwistern fort. Viele Welpen übergeben sich vor Aufregung, kein gute Voraussetzung für eine langjährige Freundschaft (mit dem Wagen).

Langsam ans Auto rantasten

Natürlich kann man dem Hund trotzdem beibringen, dass Autofahren keine Gefahr bedeutet. Der Trick ist ganz einfach: Langsam rantasten und dafür sorgen, dass der Vierbeiner keine negativen Erfahrungen (mehr) mit dem Wagen macht.
Lassen Sie ihn zunächst einfach nur das Innere des Wagens beschnuppern. Erwachsene Hunde können Sie mit Leckerli locken, bei einem Welpen müssen Sie in der Regel nachhelfen, weil er einfach noch zu klein ist, um selbständig hineinzuspringen. Wenn der große oder kleine Vierbeiner erst mal drin ist, loben Sie ihn überschwänglich und/oder geben Sie ihm ein Leckerli. Aber zwingen Sie ihn auf gar keinen Fall, drin zu bleiben, wenn er das nicht will. Er braucht vielleicht seine Zeit, um zu merken, dass ihm dort nichts passiert. Hat er das begriffen, machen Sie auch mal den Motor an, damit er sich an das Geräusch gewöhnt.
Eine guter Trick ist es, dem Hund eine vertraute Umgebung "vorzutäuschen": Nehmen Sie seine geliebte Decke oder sein Körbchen ins Auto mit, wenn er darin sitzen darf, während Sie fahren, fühlt er sich sicher. Das Ideal sieht natürlich so aus, dass er hinten nicht in seinem Körbchen, sondern in einer Transportbox sitzt. Auch die kann und sollte man einem Hund zuerst zu Hause als bequeme Höhle "verkaufen".

Am Anfang nur ganz kurze Strecken

Wenn der Hund sich im Wageninneren wohl fühlt (das geht schneller als Sie glauben), geht es auf "große Fahrt"; die beim ersten Mal aber bitte ganz klein ausfallen sollte. Fahren Sie um die Ecke, lassen Sie ihn aus dem Auto und belohnen Sie ihn mit einem Spiel oder einem schönen Spaziergang. Das wiederholen Sie nun ein paar Mal und Ihr Hund wird bald "Autofahren = Spaß" in seinem Kopf gespeichert haben. Er wird ein begeisterter Beifahrer sein, mit dem Sie völlig stressfrei zu großen Abenteuern aufbrechen können.
 
Foto: © Gabriele Schmadel/ www.pixelio.de
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren