Umzug mit Hund | PARTNER HUND Magazin

Umzug mit Hund

Beim Umzug geht es oft hektisch zu. Schnell verliert man den Blick für das Wesentliche – auch und gerade für die geliebten Vierbeiner, die ins neue Zuhause mit umziehen sollen. Die Experten von Immonet.de sagen Ihnen, wie sie mit ein paar cleveren Tipps den Umzug auch für Ihr Haustier angenehm gestalten können.
 
 
© animals-digital.de

Mit Hund ins neue Zuhause

"Stress und Hektik beim Umzug können für Tiere sehr schnell zur Belastung werden", erklärt der Deutsche Tierschutzbund in einer Meldung. Am einfachsten, so der in Bonn ansässige Verband, sei es daher, "wenn das Haustier am Umzugstag nicht dabei sein müsste." Die Vierbeiner sollen nach Meinung der Experten stattdessen für "einen bis zwei Tage bei einem vertrauten Menschen in Pflege gebracht werden, um der Hektik und dem Durcheinander beim Umzug nicht ausgesetzt zu werden.

Schlafplatz und Körbchen ziehen zuerst um

Tiere gewöhnen sich schneller an das neue Zuhause, wenn der Tierhalter am neuen Ort zunächst einen gemütlichen Schlafplatz mit dem gewohnten Korb und einigen Spielzeugen einrichten. Erst dann sollte der tierische Mitbewohner in die neuen vier Wände einziehen.

Nehmen Sie die Lieblingssachen des Hundes mit

Wenn Sie Ihr Haustier beim Umzug unbedingt dabei haben wollen, sollten Sie einige wichtige Utensilien in einen Extrakarton stets griffbereit haben. Dazu gehört neben der Telefonnummer des bisherigen Tierarztes auch die Nummer eines Tierarztes am neuen Wohnort. Darüber hinaus Trinkwasser in Flaschen abgefüllt, ausreichend Futter für die nächsten Tage und den gewohnten Fress- und –Trinknapf. Die Lieblingsspielzeuge des Haustiers, Pflegeutensilien (Bürste, Flohkamm, Shampoo, etc.) und der bevorzugte Schlafplatz des Tieres (Korb, Matte, Decke, Kratzbaum etc.) dürften natürlich nicht fehlen. Unkomplizierte Begleiter: Umzug mit Hunden   Hunde sind in der Regel bei einem Umzug relativ unkomplizierte Begleiter. Aufgrund ihrer Neugierde erkunden sie alles in ihrer neuen Umgebung und gewöhnen sich schnell ein. Beim Umzug mit Hunden sollte bei einem längeren Transport unbedingt eine Pause eingelegt werden.  Kleintiere unbedingt abdecken  Was den reinen Transport angeht, so ist auch der Umzug mit einem kleinen Haustier (beispielsweise Meerschweinchen, Kaninchen, Vogel etc.) relativ unproblematisch. Statten Sie Käfige, Ställe mit ausreichend Futter und frischem Wasser aus. Decken Sie den Käfig oder Stall mit einem Tuch zu und stellen Sie ihn möglichst in eine ruhige Ecke.  Katzen ziehen anders um Etwas anders gestaltet sich ein Umzug mit Katzen. Bevor die Möbelpacker kommen oder der Transport beginnt, sollten Sie Katzen in einen speziellen Käfig setzen, den man in jedem guten Zoohandel erhält. Oft kennen die Katzen den Käfig bereits von Tierarztbesuchen und sträuben sich eventuell davor. Ein wenig Geduld und Lockfutter wirken hier manchmal Wunder. Wie auch beim Umzug mit Hund, so sollten Sie bei einem langen Transport mit Katzen ebenfalls längere Pausen machen. Wenn Sie im neuen Heim angekommen sind, können Sie Ihre Katze ruhig die neue Wohnung „erforschen“ lassen. Am besten in einem Zimmer, in dem schon ein paar der vertrauten Möbel stehen, die Ihre Katze am Geruch erkennen kann. In ein paar Tagen hat sich das Tier an sein neues Zuhause gewöhnt. Warten Sie jedoch etwa einen Monat, bevor Sie Ihre Katze aus der Wohnung oder aus dem Haus lassen, denn sonst besteht die Gefahr, dass sie nicht zurückkehrt. Katzen bilden untereinander im Normalfall eine Rangordnung aus. Wenn Sie mehrere Katzen besitzen, könnte es zu Rangeleien kommen: Dem ranghöchsten Tier wird der Umzug nicht einfach fallen, während die rangniederen Tiere unter Umständen versuchen werden, ihre Position in der Hierarchie neu zu definieren. Meldepflicht für Exoten Viele sogenannte Exoten unter den Haustieren sind meldepflichtig. Wo man welches Tier nach dem Umzug anmelden muss, ist je nach Bundesland sehr unterschiedlich. Der Züchter kann Sie darüber informieren, ob und wo das Tier meldepflichtig ist. Für gefährliche Tiere (Kampfhunde, Vogelspinnen, Giftschlangen, Skorpione usw.) ist eine Haltungserlaubnis erforderlich. Erkundigen Sie sich am besten schon vor dem Umzug bei der Verwaltung in Ihrer neuen Stadt oder Gemeinde, ob Ihr Tier dazu zählt. Kompliziert wird der Umzug erst dann, wenn für den Tiertransport ein Aquarium oder ein Terrarium notwendig ist. Hier sind viele Details wichtig und hier ist eine ausführliche Beratung vom Fachmann vor dem Umzug unumgänglich. Auch sollten Sie sich auf eine Vorbereitungszeit von mehreren Stunden einrichten. Dann klappt` s auch mit dem Haustier.
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