Rolltreppe, Fahrstuhl & Bahnsteig mit Hund | PARTNER HUND Magazin

Rolltreppe, Fahrstuhl & Bahnsteig mit Hund

Für den Hund ist die Stadt jeden Tag aufs Neue eine große Herausforderung. Rolltreppen, Lifte, öffentliche Verkehrsmittel – an all das muss Ihr Vierbeiner erst gewöhnt werden.
 
 
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Rolltreppen sind für Hunde tabu.

Ein anpassungsfähiges Gewöhnungstier

Das Leben in der Stadt ist für einen Hund nicht so schön, wie auf dem Land, aber es ist möglich. Hunde sind unglaublich anpassungsfähige Geschöpfe, die schnell mit neuen Situationen und Herausforderungen umzugehen lernen. Deswegen können Sie beruhigt davon ausgehen, dass Ihr Hund Lifte, S-Bahnen, Busse usw. sehr schnell als ganz "normal" betrachten wird – vorausgesetzt, er verbindet damit kein traumatisches Erlebnis. Dann braucht es die Hilfe eines Hundeprofis, um dem Hund die Ängste wieder zu nehmen.

Schon mit dem Welpen trainieren

Am leichtesten ist es, Welpen an neue Dinge zu gewöhnen. Nehmen Sie den Kleinen einfach möglichst früh mit. Wenn Sie in den Lift steigen, tun Sie einfach so, als sei das nichts Besonderes. Ihr Hund wird Sie fragend anblicken, feststellen, dass es keinen Grund zur Beunruhigung gibt und den Fahrstuhl akzeptieren. Genauso machen Sie es in der S-Bahn oder im Bus. Nur sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund nicht von anderen Fahrgästen versehentlich getreten oder alternativ von allen begrapscht wird. Er soll ja wie gesagt lernen, dass hier nichts Spezielles passiert. Bei erwachsenen Hunden funktioniert es genauso. Der Hund aus zweiter Hand kennt Sie vielleicht noch nicht gut genug oder traut den Menschen nicht mehr 100-prozentig, deswegen sollten Sie ihn in noch kleineren Schritten an das Objekt gewöhnen, z.B. erst mal ein paar Mal nur auf den Bahnsteig gehen und die S-Bahnen "zeigen", bevor Sie wirklich in eine einsteigen.

Rolltreppen sind tabu

Bitte nehmen Sie Abstand davon, Ihrem Hund beibringen zu wollen, wie man Rolltreppen benutzt. Erstens sind Hunde hier meistens gar nicht erlaubt (oder nur auf dem Arm des Besitzers/in einer Transporttasche) und zweitens ist das Verletzungsrisiko durch die sich absenkenden Stufen einfach zu hoch. Es ist auch nicht nötig, dass Ihr Hund das kann: Es werden immer Treppen oder Lifte als Alternative angeboten. Grundsätzlich gilt für alle Übungseinheiten: immer mit kleinen Dosierungen beginnen und langsam steigern. So erzielen Sie zuletzt doch am Schnellsten einen Erfolg.
 
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